Der FC Bayern hat im Achtelfinale des DFB-Pokals ein Heimspiel zugelost bekommen. Der Titelverteidiger trifft auf den ungeschlagenen Zweitliga-Spitzenreiter Hertha BSC. Das ergab die von Markus Gaugisch im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund vorgenommene Auslosung. Der Trainer der deutschen Handball-Frauen-Nationalmannschaft bescherte Borussia Dortmund dagegen ein schweres Los.
Der BVB muss bei Eintracht Frankfurt antreten. „Ich möchte nicht gegen die Bayern spielen“, hatte BVB-Legende Norbert Dickel zuvor im TV gesagt. Zufrieden war er dennoch nicht. „So richtig gefällt mir das nicht, was Ihr da veranstaltet“, kommentierte der Stadionsprecher den schweren Gegner im Anschluss. Auch RB Leipzig hat eine knifflige Auswärtsaufgabe vor sich. Die Sachsen treten bei Bayer Leverkusen an.
Den SC Freiburg erwartet ein stimmungsvolles Auswärtsspiel auf dem Betzenberg in Kaiserslautern. Die Pfälzer, die zuletzt 2024 im Finale standen und damals Bayer Leverkusen mit 0:1 unterlagen, hatten sich in der zweiten Runde mit 2:0 beim Liga-Rivalen Hannover 96 durchgesetzt.
Achtelfinale am 1. und 2. Dezember
Die Bundesligisten Köln und Augsburg müssen ebenfalls auswärts bei Zweitligavereinen antreten. Die Kölner fahren nach Kiel, wo Holstein in der zweiten Runde die TSG Hoffenheim aus dem Wettbewerb geworfen hatte. Augsburg erwartet in Bochum ein stimmungsvolles Flutlichtspiel. Der VfB Stuttgart und Mönchengladbach hatten Losglück und erwischten ein Heimspiel gegen Dynamo Dresden und Darmstadt 98.
Die Partien werden am 1. und 2. Dezember ausgetragen. Die genaue Terminierung wird in der kommenden Woche bekanntgegeben. Das Endspiel wird am 29. Mai 2027 im Berliner Olympiastadion ausgetragen.
DFB-Pokal, Achtelfinale
- Eintracht Frankfurt – Borussia Dortmund
- VfB Stuttgart – Dynamo Dresden
- Bayer Leverkusen – RB Leipzig
- FC Bayern München – Hertha BSC
- Borussia Mönchengladbach – Darmstadt 98
- 1. FC Kaiserslautern – SC Freiburg
- Holstein Kiel – 1. FC Köln
- VfL Bochum – FC Augsburg
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