Die irische Mittelstreckenläuferin und zweimalige Olympiateilnehmerin Ciara Mageean ist im Alter von 34 Jahren verstorben. Die Spitzensportlerin hatte im Juli 2025 bekannt gegeben, dass bei ihr Krebs diagnostiziert worden war. Anfang Oktober dieses Jahres hatte sie noch ihren langjährigen Partner Thomas Moran im Rahmen einer kleinen standesamtlichen Trauung in Belfast geheiratet. Jetzt ist sie an der schweren Krankheit gestorben.

In einer Erklärung, die am Sonntag auf ihrem Instagram-Kanal veröffentlicht wurde, heißt es: „Heute Morgen um 6:30 Uhr hat Ciara, umgeben von ihren Liebsten, ihren Kampf gegen den Krebs verloren. Als geliebte Tochter, Schwester, Ehefrau, Freundin und Inspiration für so viele Menschen wird sie schmerzlich vermisst werden.“

Bei den Olympischen Spielen 2016 und 2020 war Mageean für Irland gestartet. Auf ihre dritte Teilnahme an den Spielen 2024 in Paris musste die Läuferin aufgrund einer Achillessehnenverletzung verzichten.

Jubelnd ins Ziel: Ciara Mageean bei den Europameisterschaften 2024

Auch der irische Leichtathletikverband erinnerte an sie und schrieb in einem Statement: „Wir sind untröstlich. Ciara, die für so viele eine Inspiration war, wird uns wegen ihres Mutes, ihrer Freundlichkeit und ihrer unglaublichen Lebenskraft in Erinnerung bleiben. Unser tiefstes Mitgefühl gilt ihrer Familie, ihren Freunden und ihren Angehörigen in dieser schweren Zeit. Ruhe in Frieden, Ciara.“

Bereits als Juniorin erfolgreich und Silber erkämpft

Das große Talent von Mageean zeigte sich bereits früh in ihrer Karriere. So gewann sie bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2010 und bei den Junioren-Europameisterschaften jeweils 2011 Silber über 1500 Meter. Außerdem erreichte sie 2010 als 18-Jährige das Finale über 1500 Meter bei den Commonwealth Games.

Eine schwere Knöchelverletzung bremste kurzzeitig ihre Karriere und zerstörte ihre Hoffnungen auf ein Olympia-Debüt in London 2012. Doch Mageean kam stark zurück. Nach einer Operation im Jahr 2013 gewann sie bei ihrer Rückkehr 2014 den irischen Meistertitel über 1500 Meter.

2016 holte sie dann bei den Europameisterschaften in Amsterdam Bronze über ihre Paradestrecke. Anfang 2024 dann der größte Erfolg ihrer Karriere: Bei den Europameisterschaften in Rom gewann sie die Goldmedaille.

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