Die Spannung in der schottischen Premiership könnte kaum größer sein. Am letzten Spieltag der Saison kommt es am Samstag zum ultimativen Showdown. Erster gegen Zweiter – wer gewinnt, ist schottischer Meister. Und erstmals seit 41 Jahren könnte der Titel die Stadt Glasgow verlassen. In den vergangenen vier Jahrzehnten holten entweder Celtic oder die Rangers die Meisterschaft.

Heart of Midlothian aus Edinburgh ist nur noch ein Spiel von der Sensation entfernt. Das Team von Trainer Derek McInnes geht als Spitzenreiter mit einem Punkt Vorsprung in das Spiel bei Celtic Glasgow, es reicht auch ein Unentschieden zum Titelgewinn. Celtic muss gewinnen.

„Jetzt wartet ein Cup-Finale auf uns“

Doch die Vorfreude auf das große Finale ist bei den Hearts getrübt. Denn das Team könnte schon so gut wie sicher als Meister feststehen, wäre da nicht diese eine Schiedsrichterentscheidung gewesen. Celtic bekam am vorletzten Spieltag in der Nachspielzeit einen äußerst umstrittenen Handelfmeter zugesprochen und gewann das Spiel beim FC Motherwell noch 3:2. Wäre die Partie unentschieden ausgegangen, hätten die Hearts vor dem letzten Spiel drei Punkte und fünf Tore Vorsprung gehabt, der Titel wäre ihnen kaum noch zu nehmen gewesen.

Alexander Schwolow könnte in seiner ersten Saison bei den Hearts schottischer Meister werden

„Das ist eine widerliche Entscheidung. Für mich ist es kein Elfmeter. Ich habe das Gefühl, dass wir gegen alle ankämpfen. Gegen die Schiedsrichter und die Videoassistenten, gegen die gesamte schottische Liga und vor allem: gegen Celtic Glasgow“, sagte McInnes nach dem umstrittenen Elfmeter-Pfiff. „Künftige Generationen könnten über diese Sache nachsinnen“, schrieb die BBC. Ex-Profi Gary Lineker sprach von der „schlechtesten Entscheidung, die er je gesehen“ hat.

Trotzdem haben es die Hearts, bei denen der deutsche Keeper Alexander Schwolow im Tor steht, noch selbst in der Hand, der erste Champion seit 1985 zu werden, der nicht Celtic oder Rangers heißt. Damals gewann der FC Aberdeen von Sir Alex Ferguson die Meisterschaft.

„Jetzt wartet ein Cup-Finale in Glasgow auf uns. Wir haben Celtic in dieser Saison schon auswärts und zu Hause geschlagen. Zu Beginn dieser Saison hätten wir diese Situation mit Kusshand genommen“, sagte Hearts-Kapitän Lawrence Shankland.

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