Rekord-Grand-Slam-Champion Novak Djokovic ist ein Viertelfinal-Aus bei den Australian Open nur durch eine Verletzung seines Gegners erspart geblieben. Der 38 Jahre alte Serbe lag gegen Lorenzo Musetti mit 0:2-Sätzen zurück, als der bis dato brillant aufspielende Italiener beim Stand von 6:4, 6:3, 1:3 aus seiner Sicht offensichtlich wegen Adduktorenproblemen aufgeben musste. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte Musetti den zehnmaligen Melbourne-Champion phasenweise vorgeführt.
„Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Er war der deutlich bessere Spieler, ich war quasi schon auf dem Weg nach Hause“, sagte Djokovic nach dem plötzlichen Ende der Partie in der Rod Laver Arena.
„Wenn man in einem Viertelfinale 2:0-Sätze vorne liegt und das Match komplett unter Kontrolle hat, dann ist es extrem bitter, verletzt aufgeben zu müssen“, sagte die langjährige Nummer eins. „Er hätte heute der Gewinner sein sollen, ohne Zweifel.“
Musetti war nach dem bitteren Ende tief enttäuscht. „Ich habe keine Worte, um zu sagen, wie schwer es für mich ist“, sagte der Weltranglisten-Fünfte aus Italien. „Es ist definitiv meine bitterste Aufgabe, wenn man bedenkt, wie gut ich gespielt habe und wenn man sich den Spielstand anschaut.“
Auch Djokovic, der die Australian Open bereits zehn Mal gewonnen hat, hatte im Spiel mit Verletzungsproblemen zu kämpfen. Eine große Blase am Fuß bereitete dem Serben große Schwierigkeiten. Nach dem zweiten Satz ließ er sich neue Verbände anlegen und kämpfte sich weiter durch das Match.
Schon vor dem Achtelfinale verletzte sich Djokovic‘ Gegner
Djokovic, der wegen einer Verletzung des Tschechen Jakub Mensik bereits kampflos ins Viertelfinale eingezogen war, trifft am Freitag im Halbfinale entweder auf den Topfavoriten und Titelverteidiger Jannik Sinner aus Italien oder auf den Amerikaner Ben Shelton (hier geht es zum Liveticker).
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Im anderen Halbfinale trifft Alexander Zverev am Freitag auf den Weltranglisten-Ersten Carlos Alcaraz aus Spanien. Der Deutsche ist zum Jahresbeginn in Top-Form und könnte die Überraschung gegen Alcaraz schaffen. „Ich bin endlich gesund und schmerzfrei. Das hatte ich lange nicht mehr. Ich fühle mich gut auf dem Court, habe Spaß am Tennis“, sagte Zverev.
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