Es war aufgrund des steten Wachstums der Sportart bereits im Vorfeld zu erwarten, nun folgt die Gewissheit: Die Darts-WM der Professional Darts Corporation (PDC) hat Sport1 einmal mehr herausragende Zahlen und Rekorde beschert.
Der Sender kam an den Spieltagen nach Weihnachten auf Marktanteile zwischen fünf und zehn Prozent und knackte konsequent eine magische Marke: Ab der dritten Runde schalteten an jedem Abend im Durchschnitt mehr als eine Million Zuschauer ein. Nur das Finale blieb am Ende knapp hinter dem Vorjahreswert zurück.
Schon bei Ricardo Pietreczkos Auftritt am ersten Abend nach der Weihnachtspause waren in den vier Stunden durchschnittlich 1,01 Millionen bei Sport1 dabei. Die Gesamtzahl deutscher Zuschauer liegt höher, ist jedoch nicht zu bestimmen, da der Streamingdienst und Rechteinhaber DAZN seine Zahlen nicht veröffentlicht.
Auch am 28. und 29. Dezember toppte Sport1 mit durchschnittlich 1,3 Millionen und 1,13 Millionen Zuschauern seine Vorjahresergebnisse und holte so viele Zuschauer vor die Bildschirme wie ansonsten erst ab dem Viertelfinale. 2024 hatten am Abend des 28. Dezember 770.000 Zuschauerinnen und Zuschauer eingeschaltet, am 29. Dezember 2024, einem Sonntag, knapp 1,1 Millionen. Und auch die letzte Turniersession des Jahres 2025 sorgte mit durchschnittlich 1,16 Millionen Darts-Fans für stabile Zahlen.
Nur das Finale der Darts-WM 2026 verfehlt Bestwert
Im neuen Jahr zog das Interesse wie gewohnt noch einmal deutlich an. Bei den Viertelfinalspielen am Neujahrstag waren abends durchschnittlich 1,47 Millionen Zuschauer mit dabei, und „zu den beiden Halbfinals erreichte das Darts-Fieber am Freitagabend einen neuen Höhepunkt. Nachdem Sport1 schon seit vor Weihnachten regelmäßig Marktanteile im zweistelligen Bereich erzielen konnte, ging es nun noch mal deutlich weiter auf 22,8 Prozent in der klassischen Zielgruppe hinauf“, schrieb der Branchendienst DWDL: „Das war nicht nur mit Abstand ein Bestwert für dieses Turnier, sondern übertraf auf den Vorjahres-Wert der Halbfinal-Übertragungen noch mal um 1,8 Prozentpunkte. Insgesamt waren 1,87 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer dabei, etwa 400.000 mehr als am Tag zuvor und 180.000 mehr als im vergangenen Jahr.“
Der Spartensender holte damit an nahezu jedem Turniertag Allzeit-Bestmarken bei Reichweite oder Quote. Etwas überraschend, dass dies mit dem Finale nicht gelang. Durchschnittlich zwei Millionen Zuschauer verfolgten die rund zweieinhalbstündige Übertragung des einseitigen Endspiels zwischen Titelverteidiger Luke Littler und seinem chancenlosen Herausforderer Gina van Veen (7:1).
Mit dem Duell zwischen dem englischen Teenager und dem Niederländer war Sport1 zwar bei einem Marktanteil von 21,9 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen zwar der erfolgreichste Sender nach 20.15 Uhr, doch der Reichweitenwert von 2,19 Millionen aus dem Vorjahr konnte nicht getoppt werden.
Damit steht das Drittrundenmatch des Saarländers Gabriel Clemens am Ende als reichweitenstärkstes Spiel der WM 2026. Bei der knappen Niederlage der deutschen Nummer drei gegen den Weltranglistenzweiten am 28. Dezember waren 2,2 Millionen Zuschauer dabei.
Für Sport1 bedeuten die Zahlen einen vollen Erfolg. Der Sender überträgt die Weltmeisterschaft seit der WM 2005. Auch die nächste WM läuft noch bei DAZN und Sport1. Wer den Jahreshöhepunkt der Pfeilewerfer ab Dezember 2027 zeigt, ist allerdings offen. Die Rechte für den DACH-Markt (Deutschland, Österreich, Schweiz) sind ausgeschrieben. Eine Entscheidung wird noch in diesem Monat erwartet.
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