Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute sind für die nächsten beiden Jahre zuversichtlicher für die deutsche Konjunktur, blicken aber ernüchtert auf 2028. Sie erhöhten ihre Wachstumsprognose für das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in diesem Jahr auf 1,3 Prozent und auf 1,1 Prozent für 2027, wie am Donnerstag aus dem gemeinsamen Herbstgutachten der Institute hervorgeht.
Die Gemeinschaftsdiagnose trägt den Namen „Aufschwung mit Strukturproblemen - Finanzpolitik auf Abwegen.“ Die Institute erwarten für 2028 nur ein deutlich geringeres Wirtschaftswachstum von 0,4 Prozent. Dies wäre nur wenig mehr als das Wachstumspotenzial, das sich in den vergangenen Jahren verringert hat.
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