Die SpVgg Greuther Fürth kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Die Franken führen mit 1846 Punkten in 1273 Spielen die Ewige Tabelle der Zweiten Liga vor dem FC St. Pauli, Hannover 96 und dem Karlsruher SC an. 1914, 1926 und 1929 wurde der Verein sogar Deutscher Meister. Damals allerdings noch unter dem Namen SpVgg Fürth. Und genau diesen will der Klub schon bald wieder ganz offiziell tragen.
Der Tabellenzwölfte der Zweiten Liga wird umbenannt und bekommt seinen traditionellen Namen SpVgg Fürth zurück. Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung votierten die Fans mit großer Mehrheit dafür, zur nächsten Saison die Ortsbezeichnung Greuther aus dem Namen zu streichen. Für eine entsprechende Satzungsänderung war eine Dreiviertelmehrheit der mehr als 2.100 anwesenden Mitglieder im Fürther Stadion nötig – diese wurde mit 88,3 Prozent locker erreicht.
Klares Bekenntnis: die Fans der SpVgg FürthDer bisherige Name stammt aus dem Jahr 1996, als eine Fusion mit der Fußball-Abteilung des lokalen Amateurvereins TSV Vestenbergsgreuth den finanziell angeschlagenen Verein aus Fürth rettete. Die Fanszene argumentiert aber seit Jahren, dass die Identität des dreimaligen deutschen Meisters wiederhergestellt werden sollte.
Fürths bittere Niederlage in Dresden
Sportlich lief es im letzten Spiel vor der Länderspielpause allerdings wenig erfolgreich. Das „Kleeblatt“ verlor am Freitagabend mit 0:3 (0:2) bei Dynamo Dresden. Robert Wagner (31. Minute) brachte das bisherige Schlusslicht aus Sachsen vor 30.786 Zuschauern im Rudolf-Harbig-Stadion in Führung, ehe Ben Bobzien (41.) noch vor der Pause erhöhte. Vincent Vermeij (55.) stellte den Endstand her.
Besonders bitter lief es für Hendry Blank. Erst fälschte der Fürther Innenverteidiger die ersten beiden Gegentreffer unglücklich ab. Dann musste er frühzeitig mit der Gelb-Roten Karte vom Platz. Die Mannschaft bleibt trotz der deutlichen Pleite vorerst im Mittelfeld der Zweiten Liga.
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