Hertha BSC bleibt in der Zweiten Bundesliga weiter das Maß aller Dinge. Beim 1. FC Kaiserslautern gewann die Elf von Trainer Stefan Leitl völlig verdient mit 3:0 (1:0) und bleibt unangefochten an der Tabellenspitze. Die weiter ungeschlagenen Berliner stellten zugleich den Zweitliga-Startrekord ein und zogen mit Bayer Leverkusen gleich. Die Werkself konnte in der Saison 1978/79 nach zehn Spieltagen ebenfalls neun Siege und ein Remis vorweisen. Am Ende stieg Leverkusen auf. Hertha hat nun neun Punkte Vorsprung auf den VfL Wolfsburg auf Platz zwei.
Das Topspiel im mit 49.327 Zuschauern ausverkauften Fritz-Walter-Stadion nahm von Beginn an Fahrt auf. Beide Mannschaften hatten schon in der Anfangsphase Chancen, in Führung zu gehen. In der 17. Minute vollendete der Berliner Sebastian Grönning eine schöne Kombination zum 1:0 für die Gäste.
In der 52. Minute konnten sich die Berliner dann nach Belieben durch das Mittelfeld kombinieren und fanden erneut Grönning, der das 2:0 erzielte. Nur sieben Minuten später war es dann Oluwaseun Adewumi, der den 3:0-Endstand besorgte.
Nächste Hürde für die Hertha ist das brisante Wiedersehen mit Fabian Reese. Am kommenden Samstag ist der Ex-Herthaner mit den Wolfsburgern zum Topspiel zu Gast in Berlin.
Reese ist Matchwinner gegen Osnabrück
Wolfsburg zeigte sich dank Reese bereit für das Aufeinandertreffen. Der große Aufstiegsfavorit gewann mit 2:0 (1:0) gegen den Aufsteiger VfL Osnabrück. Entscheidender Mann war Reese, der in der 30. Minute mit einem schönen Distanzschuss traf. Das 2:0 von Muhammed Damar (50.) bereitete der 28-Jährige ähnlich sehenswert vor.
Der Aufsteiger aus Osnabrück zeigte eine überzeugende Auswärtsleistung, verteidigte sehr kompakt und ließ den Wolfsburgern in der ersten halben Stunde kaum Spielraum. Auch in Rückstand geriet der Außenseiter nur aufgrund eines eigenen Fehlers: Adrian Beck verlor den Ball am eigenen Strafraum, und Reese nutzte das sofort aus.
Fabian Reese zeigt sich vor der Rückkehr nach Berlin in guter FormKurz vor der Pause hatte Osnabrück sogar noch die große Chance zum Ausgleich, als Niklas Wiemann am Fünfmeterraum frei zum Kopfball kam (45.). Ansonsten aber war die Wolfsburger Dominanz nach etwa 20 Minuten größer geworden. Entschieden wurde dieses Spiel in den ersten Minuten der zweiten Halbzeit: Damar belohnte einen druckvollen Wolfsburger Wiederbeginn mit dem 2:0. Im Gegenzug vergab Jonathan Gomez die gute Möglichkeit, die Osnabrücker gleich wieder heranzubringen (51.).
Die Gäste wehrten sich danach weiter. Daniel Kofi Kyereh bekam noch eine weitere Chance (65.). Anders als in den Vorwochen verloren die Wolfsburger diesmal aber nicht mehr die Kontrolle über das Spiel. Kapitän Maximilian Arnold und der Brasilianer Vinicius Souza liefen im defensiven Mittelfeld erstmals gemeinsam auf. Das stabilisierte das Gefüge.
Magdeburg bleibt auswärts schwach
Die Auswärtsschwäche des 1. FC Magdeburg hält an. Der Tabellenfünfte kam beim bisherigen Schlusslicht SV Darmstadt 98 nicht über ein 1:1 (1:1) hinaus. Es war das vierte Auswärtsspiel in der Zweiten Liga in Serie ohne Sieg.
Trotz der Führung durch Tobias Müller (14.), die Milan Smits (37.) noch vor der Pause ausglich, war es für Magdeburg der nächste Rückschlag innerhalb weniger Tage. Am Mittwoch hatte es ein 1:6 beim FC Bayern München gegeben. Die Darmstädter dagegen punkteten vier Tage nach ihrem Pokaltriumph bei der SV Elversberg (2:0) im Abstiegskampf. In der Tabelle kletterten sie von Rang 18 vorübergehend bis auf Platz 14.
Dabei waren die Gäste über weite Strecken die bessere Mannschaft gegen passive Hausherren. Doch trotz einer Ballbesitzquote von zwischenzeitlich 85 Prozent sprang bis auf das Führungstor von Müller, der nach einem Torwartfehler von Marcel Schuhen aus rund zehn Metern traf, zu wenig heraus.
Die Darmstädter wurden erst kurz vor dem Seitenwechsel aktiver, stemmten sich gegen die drohende sechste Saisonniederlage, und Magdeburg gab zusehends die Kontrolle über das Spiel aus der Hand. Die Konsequenz: Den Lilien gelang der Ausgleich. Nach einer Hereingabe von Marco Richter lenkte Smits den Ball mit der Hacke ins Tor.
Haftungsausschluss: Das Urheberrecht dieses Artikels liegt bei seinem ursprünglichen Autor. Der Zweck dieses Artikels besteht in der erneuten Veröffentlichung zu ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Sollten dennoch Verstöße vorliegen, nehmen Sie bitte umgehend Kontakt mit uns auf. Korrektur Oder wir werden Maßnahmen zur Löschung ergreifen. Danke