Das persönliche Behandlungszimmer von Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt (84) im Alten Hof in München ist ein beeindruckendes Museum für internationale Sportgeschichte. Ein Olympia-Shirt von Sprint-Legende Usain Bolt an der Wand. WM-Torwarthandschuhe von Manuel Neuer im Regal. Boxhandschuhe von Wladimir Klitschko, ein 1990er-WM-Trikot von Lothar Matthäus, Tennisschläger von Boris Becker – die Zahl der von prominenten Patienten mit Dank signierten Exponate ist enorm.
Das Neueste: Trikot und Goldmedaille der Leichtathletik-EM in Birmingham von Stabhochsprung-Superstar Armand Duplantis. „Die Medaille hat er mir eingewickelt im Trikot in einer Tüte gegeben. Ich habe sie erst später bemerkt. Natürlich will ich sie zurückgeben“, erzählt der Mann, den fast alle nur ‚Doc‘ oder ‚Mull‘ nennen. „Auch Usain wollte mir 2016 sein erstes Olympia-Gold in Rio schenken“, sagt er. „Ich lehnte ab. Ich war ja nicht die 100 Meter gerannt.“
Jedoch: Mit seiner Behandlung vor Ort machte der Sportarzt, der für Star-Patienten oft um die Welt jettete, Bolts Giganten-Erfolg damals überhaupt erst möglich: 100, 200 und 4 × 100 Meter – Gold, Gold und Gold! Gleiches gilt für zahllose Erfolge anderer Spitzensportler. Die Sky-Doku „Müller-Wohlfahrt – Der Arzt der Champions“ zeigt nah wie nie zuvor das Leben und Wirken des weltberühmten Mediziners.
Vor dem Sendestart am 23. Oktober bei Sky und WOW spricht Müller-Wohlfahrt über …
… das Sehen mit den Händen, wie er sein Fingerspitzengefühl nennt:
„Ich bitte den Patienten, sich auszuziehen bis auf die Unterwäsche. Dann folgt die Ganzkörperuntersuchung, was die Patienten so nicht kennen. Sie wird andernorts wohl kaum gemacht. Aber ich lege großen Wert darauf, weil die Ursache nicht immer dort zu finden ist, wo es weh tut. Sondern man muss manchmal weiter schauen, die benachbarten Gelenke oder die Wirbelsäule mit einbeziehen, um der Sache auf den Grund zu gehen. Und dann folgt das Abtasten, das Sehen mit den Händen. Ich habe gedacht, das kann ja jeder, man muss es nur wollen, man muss es jeden Tag von morgens bis abends üben und praktizieren. Aber dass ich vielleicht doch eine Gabe hätte, darüber habe ich lange nicht nachgedacht, bis Patienten immer wieder gesagt haben, es sei so viel anders. Mein Sohn kann es auch. Der hat es von mir gelernt, meine jetzigen Assistenten sind auf dem besten Weg, andere haben es nicht geschafft. Es ist vertrauenerweckend, wenn ein Patient spürt, ob man wirklich mit Hingabe untersucht, oder ob es nur Show ist. Ich kann meist auch die Schmerzpunkte finden, ohne dass der Patient sie mir gezeigt hat. Also, was soll ich sagen, es ist Übung und es ist wohl auch Begabung.“
… die Rolle von Gott und Glaube in seinem Leben:
„Die alles Entscheidende. Ich glaube, mein Lebensweg ist vorbestimmt und ich habe bei Weichenstellungen immer die ruhige Seite gewählt. Ich konnte rechts gehen, bin aber links gegangen. Immer wieder gab es Entscheidungen, wo ich mich anders hätte entscheiden können. Ich meine, ich habe jeweils richtig entschieden und bin an die richtigen Menschen geraten.“
… sein tägliches Beten:
„Mir geht es nicht so sehr um das Bitten, sondern ich habe zu danken für all das, was ich jeden Tag hier erleben darf, die Freude bei der Arbeit und die Nähe zu den Patienten und dem Personal. Ich bin jeden Tag erfüllt von Glück. Erfüllt. Das heißt, ich habe gar keine Wünsche offen.“
… was seine Karriere wäre ohne den Rückhalt seiner Familie, Ehefrau Karin (73), deren Nachnamen Wohlfahrt er annahm, und die Kinder Maren (48) und Kilian (46):
„Unmöglich. Unmöglich! Meine Frau hat gesehen, ich bin Sportarzt mit Leidenschaft und Hingabe, und hat mich gewähren lassen. Sie hat allzeit große Opfer gebracht und die Kinder eben auch. Sie hat mich im Grunde immer bestärkt. Und es haben sich wunderbare Freundschaften entwickelt mit den Breitners und anderen Spielern. Auch mit Beckenbauer, mit Hoeneß wurden wir ganz enge Freunde, da waren die Kinder zusammen, die sind auch heute noch befreundet. Es war eine großartige Zeit.“
… den Mythos Müller-Wohlfahrt:
„Vielleicht bin ich für den Beruf wirklich prädestiniert. Ich denke oft an Franz Beckenbauer, der noch bei Bayern spielte, als ich kam, und der nach kurzer Zeit gesagt hat: ‚Mull, du sollst es wissen, die Mannschaft bejaht dich, die schätzt dich. Du kriegst jetzt von uns drei Jahre Zeit, dich zu entwickeln.‘ Die wussten genau, dass ich noch nicht fertig war. Ich war ein ganz junger Orthopäde, gerade Facharzt geworden. Einen Verein wie Bayern zu betreuen und diese Weltklasse-Spieler, soweit war ich noch nicht. Aber Franz hat gesagt: ‚Entwickele dich, sieh zu, dass du der Beste wirst.’ Da muss dann doch meine Persönlichkeit auch gewirkt haben, mein Wesen, mein Impetus, meine Hingabe. Es sind so viele Dinge, die da zusammengekommen sind. Und dann hat man ja nach so vielen Jahren auch ein Können entwickelt und eine Sicherheit in der Diagnostik. Das macht dann alles zusammen den Mythos.“
Müller-Wohlfahrt in seiner Praxis in München… seinen Beweggrund, sich für die Doku über die Schulter schauen zu lassen, beruflich wie privat:
„Ein Filmproduzent saß mir hier am Schreibtisch gegenüber, er ist seit 20 Jahren Patient und sagte eines Tages: ‚So, und jetzt sind Sie dran, jetzt wird eine Doku gemacht über Sie!‘ Darüber habe ich dann nachgedacht: Warum eigentlich nicht? Ich möchte zeigen, wie ich arbeite. Ich möchte zeigen, wie ich meine Wirbelsäulenbehandlung mache. Das glaubt ja keiner, diese vielen Nadeln, die ich setze. Nach einem ausführlichen Vorgespräch und einer eingehenden Untersuchung empfehle ich dann zum Beispiel, ich könnte die Wirbelsäulenbeschwerden nach meiner Methode behandeln, die Muskeln lockern, die Nervenwurzeln beruhigen; das ist aber nur mit Hilfe einer größeren Anzahl Nadeln möglich. Es hat noch keiner gesagt: Das mache ich nicht mit.“
… Tennis-Star Alexander Zverev, der bei den Australian Open 2026 berichtete, Müller-Wohlfahrt habe ihm „77 Spritzen reingesteckt“ und damit fit gemacht:
„Da hat er sich verzählt (lacht): Es waren mehr! Alles in allem über die zahlreichen Behandlungen kommen da große Zahlen zusammen. Die Nadeln werden mit einem Betäubungsmittel gesetzt. Wenn das schmerzhaft wäre, dann würde keiner mehr kommen. Das ist ein Geschick von Seiten des Arztes, dass man die Nadeln mit einem Anästhetikum (Betäubungsmittel, d. Red.) ganz, ganz vorsichtig einbringt. Wenn ein Patient die Länge der Nadeln sieht, denkt er: das kann nicht sein, ich habe es ja gar nicht gemerkt. Man muss das Geschick haben mit dem richtigen Druck und mit einer ganz einfühlsamen Art die Nadeln zu legen, dann ist es möglich.“
… das Heilmittel, das er spritzt:
„Ich arbeite homöopathisch biologisch. Das ist nichts Neues, das mache ich seit 50 Jahren. Unter anderem verwende ich ein Serum aus Kälberblut, das mittlerweile wissenschaftlich nachgewiesen Heilkräfte entwickelt. Das ist mitverantwortlich für meinen Erfolg. Ich will nichts wegspritzen mit Cortison, ich will nichts wegmachen mit Schmerzmitteln, ich will dem Körper nicht schaden. Ich will die Heilung stimulieren, bei der Heilung dem Körper helfen, und das passiert mit diesem Serum. Und mit Arnika und Pflanzenextrakten und einem Bikarbonat und Milchsäure, das alles führt im Zusammenwirken dann zu einem noch größeren Erfolg. Jeder Patient bekommt diese Medikamente, und ich habe nie eine Hautrötung oder einen Juckreiz oder irgendwas gesehen, das auf eine Unverträglichkeit hindeutet.“
… das Geheimnis seiner fast jugendlichen Fitness mit 84 Jahren:
„Es ist Disziplin. Es ist Training. Ich komme nach Hause, da liegen die Trainingssachen, ich ziehe sie an und gehe in den Englischen Garten und fange an zu laufen. Eine Dreiviertelstunde, zweimal, dreimal die Woche. Manchmal laufe ich spät abends, habe auch schon mal die Mitternachtsglocken gehört, kein Mensch im Park, wunderbar! Laufen ist mein Elixier. Aber nur Joggen ist mir zu langweilig und daraus hat sich ein Intervall-Training entwickelt. Das heißt, ich fange an zu laufen, immer schneller über 150 Meter, bis ich das Maximum erreiche, im Tempo abfalle, gehe, bis die Atmung wieder aufgeholt hat. Dann wieder. Das ist ein Vergnügen und wie Wissenschaftler herausgefunden haben, ist es das Geheimnis für ein optimales Training, dass du auch an deine Grenzen gehst.“
… seine Ernährung:
„Früher unbedacht, dann hat meine Frau Karin angefangen, ganz, ganz gesundheitsbewusst zu kochen oder zu dünsten. Wir essen einmal die Woche Fleisch am Sonntag, freitags Fisch und ansonsten wird improvisiert. Ich habe mein Leben lang gerne Wein getrunken, aber seit einem halben Jahr nur noch gelegentlich. Auch auf dem Oktoberfest: Nur alkoholfreies Bier! Ich mag das Gefühl nicht, dass der Alkohol wirkt und mich womöglich in den Griff nimmt.“
… die Leidenschaft für seine Arbeit:
„Die Patienten bringen so viel Dankbarkeit mit und das Gefühl, helfen zu können, daraus schöpfe ich meine Energie. Abends, wenn ich aus der Praxis gehe – inzwischen um acht Uhr, früher oft erst um elf –, dann denke ich manchmal, es hätte noch ein bisschen mehr sein können.“
… die Wochenenden in seinem Haus in Südfrankreich und die Rückflüge montags um 7 Uhr ab Nizza, um pünktlich in der Praxis in München zu sein:
„Das ist für mich zur Routine geworden, das strengt mich nicht weiter an. Wenn ich in Frankreich ankomme, bin ich schon in Urlaubsstimmung, da bin ich schon raus aus dem Alltag. Ab und zu kommen auch Sportler zur Behandlung ins Haus nach Südfrankreich. Aber das sind schon fast Freunde, man trinkt dann auch einen Tee zusammen, man erfährt Privates, es entwickelt sich eine Nähe. Es hat etwas Einmaliges.“
… seinen Konflikt mit Bayern-Trainer Pep Guardiola, der 2015 dazu führte, dass Müller-Wohlfahrt nach 38 Jahren mit seiner gesamten medizinischen Abteilung als Mannschaftsarzt des FC Bayern zurücktrat:
„Wir hatten Aussprachen, ich kann nur sagen: Es waren manchmal heftige Dispute. Ich habe einmal auf den Frühstückstisch gehauen, da war das Geschirr von den Spielern noch draufgestanden. Das hat nur so gescheppert. Ich hätte mir die Hand brechen können. Aber es hat nichts genutzt. Die medizinische Abteilung hat zu meiner Zeit hervorragende Arbeit geleistet. Sie wurde damals von der UEFA als vorbildliche medizinische Abteilung bei Kongressen dargestellt. Ich war immer um Gewissenhaftigkeit und Seriosität bemüht. Ich habe nie, nie, nie irgendeinen Kompromiss gemacht. Ich war immer straight, immer seriös. Und mich konnte keiner aus der Bahn werfen. Uli (Bayern-Ehrenpräsident Hoeneß, d. Red.) war immer korrekt und hat den Doktor gewähren lassen. Und dann kommt ein spanischer Trainer und sagt, Spanien ist in allem viel besser. Was ihr hier macht, das ist ja nichts wert. Sechs Wochen Pause waren ihm zu lang, er schickt den Spieler (gemeint ist Thiago, d. Red.) nach Spanien. Und dann wurde aus meinen sechs Wochen ein Jahr Pause. Ich war sauer, dass wir so kompromittiert wurden. Das konnte ich nicht akzeptieren.“
März 2014: Guardiola und Müller-Wohlfarth vor einem Bayern-Spiel… eine Aussprache mit Guardiola:
„Nein. Es macht keinen Sinn. Man spricht von einem Alphatier. Er ist nicht belehrbar. Glaube ich jedenfalls. Er ist sauer auf mich. Auch wenn wir uns irgendwo über den Weg laufen. Paul Breitner hat mich jetzt aufgeklärt, dass in Spanien der Trainer als Mister über allem steht, auch über der Medizin. Wenn ich das damals gewusst hätte, dass ein spanischer Trainer so ein Übermensch ist, hätte ich vielleicht anders mit ihm umgehen können.“
… sein Comeback bei Bayern 2017 bis 2020:
„Das habe ich dem Jupp (Heynckes, d. Red.) zu verdanken. Und es gab dann nochmal eine große Zeit. Jupp hat zu Uli gesagt: ‚Hol den Mull zurück, dann komme ich.‘ Etwas Schöneres kann es nicht geben. Und dann haben Jupp und ich die schönste Zeit überhaupt gehabt. Ich war happy, nochmal zurückzukommen. Wir haben eine Sportmedizin entwickelt – ich glaube vorbildlich. Morgens habe ich die Spieler untersucht. Bevor die Trainer kamen. Dann kam die große Besprechung. Da habe ich alle Spieler besprochen. Und Tipps gegeben, auch Trainingstipps. Die wurden akzeptiert. Guardiola hat nicht mal das Aufwärmtraining nach meiner Empfehlung machen wollen.“
… seine Sicht auf seine Nachfolger beim FC Bayern:
„Ich hätte oft gerne eingegriffen, wollte aber keine Unruhe stiften. Mein Anspruch war immer, eine genaue Diagnose zu stellen und die Behandlungsdauer vorauszusagen, zum einen für die Trainer und Manager und zum anderen für die Physiotherapeuten, damit sie entsprechend behandeln konnten. Auch die Pressestelle des Vereins wurde darüber informiert.“
… und die Erfolgs-Chancen beim Neustart der deutschen Nationalmannschaft unter Bundestrainer Jürgen Klopp:
„Ja, ich kann mir vorstellen, dass er, wenn er die Zeit bekommt und die Verantwortlichen des DFB ihn gewähren lassen, dass er den gewünschten Erfolg erzielt.“
… die WM-Titel 1990 und 2014 sowie seinen DFB-Abschied vor der WM 2018:
„Weil DFB-Präsident Neuberger nicht wollte, dass ich zugleich Mannschaftsarzt beim FC Bayern und bei der Nationalmannschaft bin, machte Franz Beckenbauer (damals Teamchef, d. Red.) mich 1990 zum inoffiziellen Mannschaftsarzt bei der WM. Und so war ich alle zwei, drei Tage in Erba in Italien. Lothar (Kapitän Matthäus, d. Red.) spielte damals bei Inter Mailand und wohnte ein paar hundert Meter von dem Trainingscamp entfernt. Lothar hat gesagt: ‚Mull, weißt du was? Ich stelle dir mein Haus zur Verfügung, da kannst du in Ruhe arbeiten.‘ Der Einsatz hat sich gelohnt. Die WM 2014 in Brasilien, das war High Time, das war von Anfang an ein Traum, den man schöner nicht träumen kann mit dem Trainingscamp und allen weiteren Umständen. In Russland vier Jahre später hat mich gestört, dass die Gesinnung in etwa so war: Die Vorrunde machen wir mit links. Und einiges mehr. Und schon war die WM für uns zu Ende. Danach habe ich für mich entschieden, die Tätigkeit für den DFB zu beenden und mich mehr um die Praxis mit den vielen interessanten Sportlern zu kümmern, die auch betreut werden wollten.“
… warum er das WM-Endspiel Deutschland gegen Argentinien am 8. Juli 1990 vor Ort in Rom verpasste:
„Es war ja am selben Tag auch noch das Wimbledon Finale mit Boris, den ich schon seit Jahren behandelt hatte. Also, Boris brauchte mich und wollte, dass ich zum Endspiel (am 8. Juli, d. Red.) in London bin. Jetzt waren wir beide Fußball-Fans und haben ausgemacht, dass wir nach seinem Endspiel (gegen Stefan Edberg, d. Red.) im Privatjet nach Rom fliegen. Und was passiert? Boris verliert, zieht sich zurück, keiner hat ihn gesehen, keiner wusste, wo er ist. Wie sollte ich jetzt noch nach Rom? No chance! Also habe ich das Spiel im Hotelzimmer angeschaut.“
1982 auf der Bayern-Bank: Teamarzt Müller-Wohlfahrt, Manager Uli Hoeneß und Trainer Pal Csernai… seinen abenteuerlichsten Fall – Libyens Diktator Muammar al-Gaddafi († 2011)
„Der Gesundheitsminister aus Libyen rief an und sagte: ‚Es gibt die große Afrika-Konferenz und unser Präsident liegt flach, er kann sich nicht bewegen.‘ Ich sagte, ich kann nicht kommen, ich wollte nicht. Sie ließen nicht locker. Ich habe die hohe Politik in München und in Berlin angerufen und bekam die Antwort: ‚Mach das, du hilfst uns damit. Wir wollen die wirtschaftlichen Beziehungen verbessern zu Libyen‘. Dann habe ich mich entschieden zu fliegen, bin weit in die Sahara hinein. Ich wurde in einen Klinikbus geführt und Gaddafi wurde von zwei Bodyguards hereingetragen. Ich habe viele Nadeln verwendet und hatte dabei ein gutes Gefühl. Nach der Behandlung steht er auf, geht durch den Bus, alleine die drei Stufen runter, wie wenn nichts wäre. Hinterher wurde ich oft gefragt: Bist du wahnsinnig? Hast du dir nicht überlegt, was passieren kann, wenn das schiefgegangen wäre? Hatte ich nicht.“
… seine Pläne:
„Ich habe noch ganz viel vor. Jetzt muss ich tatsächlich die Muskeldiagnostik mit der künstlichen Intelligenz voranbringen. Es wird vielleicht falsch verstanden, aber ich sehe keinen, der das machen könnte. Du musst mit deinen Händen ganz sicher diagnostizieren und den Tastbefund den MRT-Bildern in hunderten von Fällen zuordnen. Der Algorithmus lernt, die Kernspin-Bilder in meinem Sinn zu befunden. Das führt dann zur praxisorientierten Diagnose.“
Dieser Text wurde für das Sportkompetenzcenter (WELT, BILD, SPORTBILD) verfasst und erschien zuerst bei BILD.
Haftungsausschluss: Das Urheberrecht dieses Artikels liegt bei seinem ursprünglichen Autor. Der Zweck dieses Artikels besteht in der erneuten Veröffentlichung zu ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Sollten dennoch Verstöße vorliegen, nehmen Sie bitte umgehend Kontakt mit uns auf. Korrektur Oder wir werden Maßnahmen zur Löschung ergreifen. Danke