Der ehemalige deutsche Basketball-Kapitän Matthias Strauss ist tot. Er starb am Sonntag nach kurzer, schwerer Krankheit im Alter von 70 Jahren, wie der Deutsche Basketball Bund (DBB) unter Berufung auf Strauss’ Familie mitteilte.
Der in Frankfurt geborene Strauss bestritt 116 Länderspiele für das Nationalteam und spielte in seiner Laufbahn unter anderem für Eintracht Frankfurt, die Gießen 46ers und Alba Berlin.
„Diese Nachricht trifft uns schwer. Matzi hat über Jahre hinweg unser Trikot getragen, Verantwortung übernommen und als Kapitän unsere Nationalmannschaft mit Herz, Würde und unermüdlichem Einsatz geführt“, sagte Verbandspräsident Ingo Weiss über den langjährigen Kapitän, der bis 2025 als Zahnarzt gearbeitet hatte. „Wir sind stolz auf das, was er für den Basketball in Deutschland getan hat.“
Marco Baldi: „Wir sind tief betroffen“
Auch Strauss’ langjähriger Klub Alba Berlin zeigte sich von dem Tod des ehemaligen Spielers bestürzt. „Wir sind von Matzis viel zu frühem Tod tief betroffen. Wir verlieren nicht nur eine Ikone des deutschen Basketballs und einen unserer Gründungsväter, sondern auch einen engen Freund und wunderbaren Menschen, der für so viele eine riesige Lücke hinterlässt“, sagte Geschäftsführer Marco Baldi.
Strauss blieb seiner Sportart auch nach dem Karriereende 1994 treu und spielte in seinen jeweiligen Altersklassen. 2012 gewann er mit dem DBV Charlottenburg die deutsche Meisterschaft der Ü55
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