Als Sensationssieger Vincent Luis kurz nach dem Zielstrich fassungslos auf die Knie fällt, Titelverteidigerin Solveigh Løvseth als Führende einen guten Kilometer vor dem Ziel torkelt und fällt und Laura Philipp auf dem Weg zum Podestplatz ist, hat Patrick Lange seine Sportkleidung längst ausgezogen. Auf jener Insel, die ihn geprägt hat wie kein anderer Ort, auf der er dreimal Ironman-Weltmeister wurde, ging früh im Rennen nichts mehr. Nach 3,86 Kilometern Schwimmen und 90 Kilometern auf dem Rad hatte sein Körper ihn besiegt. Geplagt von Krämpfen und Schmerzen stand er da und vergrub sein Gesicht in seinen Händen. Ein bitterer Abschied von Hawaii für einen der ganz Großen – es war sein letzter Auftritt dort.
„Hätte ich das Rennen irgendwie beenden können, hätte ich es getan“, sagt er später dem ZDF. Vorn kämpften dann andere um den Titel des Ironman-Weltmeisters. Nach 7:47:27 Stunden feierte der von der Kurzdistanz kommende 37 Jahre alte Franzose Luis einen überraschenden Erfolg – gut anderthalb Minuten vor dem Norweger Gustav Iden, Dritter wurde der Amerikaner Matthew Marquardt. Bei den Frauen siegte die Amerikanerin Taylor Knibb (8:36:29) vor Laura Philipp, die sich ihre Kräfte bestens eingeteilt hatte, und der Schweizerin Julie Derron. Løvseth kämpfte sich lange danach noch ins Ziel. „Es war ein irrer Tag!“, sagte Luis – ein Satz, der das gesamte Rennen bestens beschreibt, nicht nur seines. Bester Deutscher nach großem Spektakel, großen Problemen und großem Kampf wurde am Ende Jonas Schomburg als Siebter.
Kann es nicht fassen: Vincent LuisBegonnen hatte der prestigeträchtige Kampf um die WM-Kronen am frühen Samstagmorgen in der Bucht von Kailua-Kona: 3,86 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,195 Kilometer Laufen bis ins Ziel auf dem Aliʻi Drive – für die einen geht es um die WM-Titel und das Podest, für andere unabhängig vom Platz um die Erfüllung eines Lebenstraums. Hier startet auch als Altersklassenathlet nur, wer sich qualifiziert hat.
Es ist 6.20 Uhr Ortszeit – 18.20 Uhr in Deutschland –, als die traditionellen Kanonenschüsse den Renntag für die 51 Profi-Männer eröffnen. Ähnlich wie in den Tagen zuvor zeigt sich das Meer von seiner rauen, welligen Seite und klatscht an den Pier, anstatt den Sandstrand als Weg ins Wasser freizugeben. Ein kleines bisschen ruhiger ist es, doch es bleibt herausfordernd. Wassertemperatur: 27,3 Grad. Lufttemperatur: 27 Grad. Luftfeuchtigkeit: 80 Prozent.
Mit dem dreimaligen Hawaii-Champion Lange, den Norwegern Gustav Iden und Kristian Blummenfelt sowie dem Franzosen Sam Laidlow sind vier Weltmeister der vergangenen Jahre am Start – für den 40 Jahre alten Lange ist dies die Abschiedsvorstellung auf Hawaii, 2027 beendet er in Roth seine Karriere. Als Favoriten gelten die anderen, aber Lange startet mit der Gewissheit, niemandem mehr etwas beweisen zu müssen. Und dazu in dem Wissen, dass ihn diese Insel zu Großem befähigen kann.
Schomburg zeigt sich früh an der Spitze
Ein bekannter Name fehlt: Vor zwei Wochen erwischte eine Sturmböe das Vorderrad von Titelverteidiger Casper Stornes. Der Norweger brach sich das Schlüsselbein und einen Lendenwirbel. Aus deutscher Sicht spannend: Jonas Schomburg bei seinem Hawaii-Debüt. Die Devise des 32-Jährigen, der von der Kurzdistanz kommt, ist klar: Angriff. Er will das Rennen von vorn mitgestalten – und zeigt das auch gleich zu Beginn. Nach gut sechs Minuten im Wasser übernimmt er die Führung. Patrick Lange hält sich gut.
In Jan Stratmann, Dominik Sowieja, Wilhelm Hirsch, Frederic Funk und Florian Angert sind fünf weitere deutsche Athleten auf dem Weg zur Wendemarke bei 1,9 Kilometern. Wer bis dahin nach links atmet, sieht den Sonnenaufgang. Wilhelm Hirsch, bekannt als starker Schwimmer, mischt vorn mit.
Zehn Minuten nach den Männern schwimmen die Profi-Frauen hinaus auf den Pazifik, darunter jene zwei Athletinnen, die das Rennen im vergangenen Jahr auf dramatische Weise prägten: Taylor Knibb und Lucy Charles-Barclay. Sie hatten sich ein hartes Duell geliefert und brachen dann beim Marathon kurz nacheinander entkräftet ein und mussten aufgeben. Erst Charles-Barclay, dann drei Kilometer vor dem Ziel Knibb, die dehydriert die Orientierung verlor. Was hat diese Erfahrung mit ihnen gemacht? Und was macht Titelverteidigerin Løvseth?
Schwimmen: Philipps Rückstand wächst
Für Laura Philipp, zweimalige Hawaii-Dritte und Weltmeisterin von Nizza 2024, geht es beim Schwimmen darum, den Abstand nicht zu groß werden zu lassen. Die 39-Jährige hatte sich das Kraulen vor 15 Jahren selbst beigebracht. An der Spitze schwimmt seit der ersten Sekunde – wie zu erwarten – Charles-Barclay. Die Britin schwimmt der Konkurrenz davon. Weitere deutsche Profis: Henrike Güber, Jana Uderstadt, Franzi Hofmann, Leonie Konczalla, Jenny Jendryschik und Antonia Milowsky. Nach etwa zehn Minuten hat sich die große Gruppe hinter der Führenden geteilt – und Philipp ist im hinteren Teil, verliert Zeit.
Laura Philipp (l.), Jonas Schomburg (2.v.l.) und die anderen Profis bei einer Pressekonferenz vor dem RennenUnabhängig vom Rennausgang ist schon jetzt eines klar: Dieser Tag markiert einen Wendepunkt in der Ironman-Historie, eine Rückbesinnung auf die Tradition und damit die Korrektur der viel diskutierten örtlichen und zeitlichen Geschlechter-Trennung: die einen in Nizza, die anderen auf Hawaii. Erstmals seit 2019 starten jetzt Frauen und Männer wieder gemeinsam an einem Renntag auf Hawaii. In der Folge gibt es damit auch wieder ein kleineres Feld bei den Altersklassenathleten. Die 2427 qualifizierten Sportler kommen aus 85 Ländern, darunter als Topnation die USA mit 589 Teilnehmern vor Deutschland mit 279.
Noch sind längst nicht alle Altersklassenathleten im Wasser, als sich die Profi-Männer auf den Rückweg zum Pier machen. Hirsch und Schomburg schwimmen an der Spitze mit. Lange, der nicht zu den stärksten Schwimmern im Feld zählt, zeigt ein hervorragendes Rennen, hält sich am Ende der ersten großen Gruppe – wie Laidlow. Dass die besten Schwimmer keine Lücke reißen konnten, ist die erste Überraschung des Tages. Bei den Frauen schwimmt Charles-Barclay ein einsames Rennen, während Philipps Rückstand wächst. Es beginnt zu regnen.
Perfekte Ausgangslage für Patrick Lange
Erster am Pier nach 48:17 Minuten ist der Belgier Marten van Riel, gefolgt von dem Niederländer Menno Koolhaas – und Hirsch. Innerhalb von 31 Sekunden erreichen 24 Athleten die Wechselzone, darunter auch Schomburg, Lange, Laidlow und Blummenfelt.
Charles-Barclay erklimmt nach 51:29 Minuten die Stufen zur Wechselzone, 1:26 Minuten später folgt Knibb, dann eine siebenköpfige Gruppe mit der hoch gehandelten Kona-Debütantin Julie Derron. Løvseth liegt nach dem Schwimmen knapp vier Minuten, Philipp bereits 8:34 Minuten zurück – das ist viel, aber nicht zu viel, um noch Chancen auf das Podest zu haben. Der Weg nach vorn aber wird ein Kraftakt.
Für Lange hingegen könnte die Ausgangslage nach dem Schwimmen besser nicht sein. Jetzt geht es auf die 180 Kilometer lange Radstrecke mit knapp 1800 Höhenmetern durch die Lavafelder. Von Kailua-Kona über den Queen Kaahumanu Highway zum Wendepunkt in Hawi und wieder zurück. Langes Devise ist es nun, nicht zu viel Zeit zu verlieren, um später seine Laufstärke ausspielen zu können.
Jonas Schomburg macht das Tempo
Schomburg hingegen hat andere Pläne: „Ich versuche, das Rennen möglichst aggressiv anzugehen und es möglichst schnell zu machen“, sagte er vor dem Rennen zu WELT. „Angst ist bei der Renngestaltung fehl am Platz, aber Respekt sollte man vor der Distanz und natürlich vor den anderen Athleten immer haben.“ Nach gut 25 Kilometern setzt er sich an die Spitze – und ab. Bei Kilometer 48 hat er 1:32 Minuten Vorsprung herausgefahren. Erster Verfolger: Laidlow. Auch nach 60 Kilometern hat der Franzose einen ähnlichen Abstand. Lange liegt knapp acht Minuten zurück.
Im Feld der Frauen rast Knibb an Charles-Barclay heran. Die Amerikanerin fuhr kürzlich bei der WM der Spezialistinnen auf den 13. Platz beim Zeitfahren. Philipp hat nach 42 Kilometern noch nicht viel Zeit aufgeholt, konnte sich aber von Rang 30 auf 16 vorarbeiten.
Lange muss mit Krämpfen absteigen – fährt erstmal weiter
Die Wolken haben sich verzogen, der Regen hat aufgehört. Doch was ist mit Lange? Nach etwa 2:27 Stunden im Rennen hält er bei seinem Trainer Ben Reszel an und fasst sich an seinen hinteren Oberschenkel. Offenbar ein muskuläres Problem, das ihm Schmerzen bereitet. Die beiden sprechen. Etwa zwei Minuten steht Lange am Straßenrand – ausgerechnet bei seinem finalen Hawaii-Akt, ausgerechnet nach einem starken Schwimmen, das ihm alle Chancen eröffnete.
Patrick Lange am Morgen des RennensEr fährt weiter. Und fällt zurück: bei Kilometer 69 beträgt sein Rückstand 12:44 Minuten – und er wächst und wächst. Im ZDF kommt Reszel zu Wort. Über den Stopp Langes und das Gespräch mit ihm berichtet er: „Patrick hat gesagt, dass sich etwas nicht gut anfühlt. Da ist eine Krampfneigung an der gesamten hinteren Kette. Sein Kreislauf ist da und funktioniert. Ich habe ihn gefragt, ob es für ihn vorstellbar ist, weiterzufahren. Dazu haben wir uns dann entschieden.“ Erstmal jedenfalls.
Das Feld der Frauen führt mittlerweile Knibb vor Charles-Barclay an. Philipps Position ist unverändert. Nach Halbzeit der Radstrecke liegt Lange schließlich knapp 20 Minuten hinter dem Führenden Jonas Schomburg. Doch er wendet nicht. Statt den Rückweg in Angriff zu nehmen, steigt ab – und vergräbt sein Gesicht in seinen Händen. Das war’s.
83 Jahren ist der Älteste – Stadlers Comeback
Mittlerweile haben sich auch alle Altersklassenathleten auf den Weg hinaus in die Lavafelder gemacht. Der Älteste an diesem Tag: der Amerikaner Robert „Bob“ Plant mit 83 Jahren. Er stieg nach 2:15:57 Stunden aus dem Wasser und nimmt das Hawaii-Abenteuer bereits zum zehnten Mal in Angriff.
Älteste Frau im Feld ist die Britin Linda Ashmore mit 79, die ihren schwersten Kampf außerhalb des Sports gewann: jenen gegen Brustkrebs. Als jüngste Athleten geben Francesca DelPresto (18) und der Deutsche Tyler Smuda (19) ihr Hawaii-Debüt.
Spannend zu beobachten ist auch das Comeback von Normann Stadler. Der Hawaii-Champion von 2004 und 2006 galt als der Überbiker und hielt von 2006 bis 2017 – lange nach seinem Karriereende – den Rad-Streckenrekord. 2011 ging es für ihn plötzlich nicht mehr um Siege, sondern um sein Leben: Stadler musste am offenen Herzen operiert werden. Heute ist der Familienvater 53 Jahre alt und 20 Jahre nach seinem zweiten Hawaii-Erfolg erneut auf der Strecke. 1:02:14 Minuten benötigte er für das Schwimmen, 2:30 Stunden für die erste Radhälfte.
Schomburg strauchelt – Philipps harte Saison
Bei den Profi-Männern geht das deutsche Drama weiter. Schomburg bekommt Krämpfe. Sein Vorsprung schrumpft – etwa bei Kilometer 110 ist er die Führung los und fällt weiter, immer weiter zurück. An der Spitze fährt der Däne Magnus Ditlev vor Laidlow. Kann sich Schomburg noch einmal erholen? Es sieht nicht danach aus, nach 160 Kilometern liegt er nur noch auf Rang 18 mit mehr als zehn Minuten Rückstand.
Laura Philipp hingegen schiebt sich nach vorn. Bei Kilometer 140 liegt sie bereits auf Rang zehn und hält dabei den Abstand zur Spitze relativ konstant. Dabei verlief ihre Saison alles andere als reibungslos. Während eines Trainingslagers im Frühling musste sie wegen starker Bauch- und Rückenschmerzen ins Krankenhaus – eine Entzündung des Magen-Darm-Trakts war die Ursache. „Ich musste danach eine Zeitlang vorsichtig sein und hatte viel Kraft und Substanz verloren, konnte mich aber komplett erholen“, erzählte sie WELT.
Taylor Knibb an der Spitze des FeldesAls Erster vom Rad steigt Ditlev, der 2024 Zweiter in Kona geworden war. 43 Sekunden hinter ihm humpelt Laidlow auf die Laufstrecke. Nur ein Problem auf den ersten Metern? Nein, wie sich wenig später zeigt. Wo sind die anderen Favoriten? Blummenfelt ging als Sechster mit 5:43 Minuten Rückstand in den Marathon, Iden drei Minuten dahinter. Blummenfelt, Olympiasieger von 2021, will diesen Hawaii-Sieg unbedingt. Er fehlt ihm noch. „Ich möchte sagen können, ich habe das Rennen gewonnen und bin nun Teil der Hawaii-Geschichte.“ Das wollte auch Laidlow – aber der Franzose muss aufgeben.
Bei den Frauen hat Knibb einen Vorsprung von gut drei Minuten zum Start in den Marathon herausgefahren. Hinter Charles-Barclay jetzt auf Rang drei: Løvseth. Philipp liegt mit knapp zehn Minuten Rückstand auf Rang zehn – was geht da noch? „Das Rennen letztes Jahr hat gezeigt, dass alles möglich ist – bis zum Ende“, sagte sie vorher. „Besonders auf Hawaii lohnt es sich, bis zum Ende daran zu glauben, dass noch irgendetwas passieren kann.“
Ditlev taumelt, Løvseth fliegt und Lange taucht auf
Generell hat die Geschichte dieses Rennens gezeigt: zu viel Unvorhergesehenes kann geschehen, als dass sich irgendjemand seiner Sache wirklich sicher sein kann. Es sind die Bedingungen – die hohe Luftfeuchtigkeit, die Hitze, der unberechenbare Wind –, gepaart mit dem Kampf um die Kona-Krona, bei dem sich Athleten in Nah- oder Fernduellen bis ans Äußerste pushen. Beides zusammen bringt eine Mischung mit sich, die den Mythos Hawaii immer wieder füttert.
Lange verfolgt das Rennen mittlerweile vom Streckenrand. Er ist zurückgekehrt als Helfer, reicht an einer Verpflegungsstation Getränke – und bekommt die weiteren Dramen und Überraschungen als Zuschauer mit.
Ditlev hält bei der Halbmarathon-Marke die Führung, mehr als vier Minuten hinter ihm kommt ein Verfolger-Trio mit Blummenfelt. Doch dann, zehn Kilometer vor dem Ziel, taumelt der Däne. Er stoppt, er geht, er läuft wieder – aber es fällt ihm schwer. Auch Blummenfelts Schritt wird schwer – ganz anders Gustav Iden und bei den Frauen Løvseth, die mittlerweile auf Rang zwei liegt. Hält Ditlev durch? Rettet sich Knibb vor der Titelverteidigerin?
Erneutes Drama um Charles-Barclay
Ditlev sieht nicht gut aus, wirkt dehydriert – Vincent Luis zieht bei seiner erst dritten Langdistanz vorbei am Dänen und geht in Führung. Kann Iden den Franzosen noch einholen? Laura Philipp läuft derweil stark und hat sich nach 20 Kilometern auf Rang vier vorgearbeitet, der Rückstand auf Charles-Barclay allerdings beträgt fünf Minuten.
Luis gelingt die Sensation. Und Jonas Schomburg, der sich aus seinem Tief zurückgekämpft hatte, läuft bei seiner Hawaii-Premiere als Siebter ins Ziel. Ditlev hingegen erreicht es nicht.
Laura PhillippBei den Frauen wittert Philipp ihre Chance, denn Charles-Barclay muss gehen. Wie im Vorjahr verlassen die Britin im sogenannten Energy Lab, wo sich die Hitze staut und keine Zuschauer erlaubt sind, die Kräfte. Dann sitzt sie am Boden und gibt auf – Philipp läuft vorbei und als Dritte auf die letzten zwölf Kilometer. Ereilt auch Knibb ein ähnliches Schicksal wie 2025? Die Amerikanerin führt zwar noch, musste sich aber übergeben. Bei Kilometer 34 zieht Løvseth vorbei und davon.
Doch das Drama nimmt erst richtig Fahrt auf: Einen guten Kilometer vor dem Ziel torkelt Løvseth. Sie fällt, sitzt auf der Straße, rappelt sich wieder auf – und geht weiter. Dann fällt sie wieder und bleibt sitzen. Knibb läuft vorbei. Dramatische Szenen. Immer wieder rappelt sich die Norwegerin auf, geht ein paar Meter, muss sich wieder fallen lassen, liegt am Boden. Laura Philipp zieht vorbei. Beim Sieg von Taylor Knibb (8:36:29) feiert Philipp nach zwei dritten Plätzen auf Hawaii dieses Mal Silber (+3:05).
Løvseth steht wieder und geht langsamen Schrittes Richtung Ziel, doch dann ist es endgültig – so scheint es – vorbei: Sie liegt auf dem Boden, nichts geht mehr. 25 lange Minuten vergehen nach Knibbs Triumph, da taucht die Norwegerin langsam gehend, lächelnd und von den Zuschauern gefeiert auf dem roten Zielteppich auf. Laura Philipp erwartet sie.
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