Das Bundesliga-Spiel des FC Bayern beim FC Augsburg begann am Samstagnachmittag mit einem denkwürdigen Paukenschlag. Der Rekordmeister lag kurz nach Spielbeginn hinten, weil Torwart Manuel Neuer einen Blackout hatte.
Die Bayern hatten Anstoß und spielten diesen zurück in die eigene Hälfte direkt auf Neuer. Die Augsburger Offensive rückte umgehend nach, sodass der 40 Jahre alte Schlussmann nicht viel Zeit hatte. Er wurde nervös und legte sich den Ball etwas zu weit vor. Dann versuchte Neuer, das Spielgerät am heranstürmenden Robin Fellhauer vorbei zu chippen.
Fellhauer schiebt den Ball ins leere TorDas ging gründlich in die Hose. Der Ball traf den Augsburger am Rücken, Fellhauer machte sich auf den Weg und traf zur Führung ins leere Tor. Während die Gastgeber ungläubig an der Eckfahne jubelten, hob Neuer entschuldigend in Richtung seiner Mannschaftskollegen die Arme.
Fellhauer löst Volland und Bellarabi ab
Fellhauer erzielte damit das schnellste Tor der Bundesliga-Geschichte. Der Ball überquerte die Linie nach exakt 8,4 Sekunden. Die Bundesliga bestätigte die Rekordzeit mit abgerundeten acht Sekunden.
Der Augsburger Mittelfeldspieler löste damit Kevin Volland und Karim Bellarabi ab, die beiden nach neun Sekunden getroffen hatten: Volland gelang dies 2015 für die TSG Hoffenheim ebenfalls gegen die Bayern, Bellarabi traf 2014 für Leverkusen in Dortmund.
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