Nach dem 4:3-Sieg des FSV Mainz am vierten Bundesligaspieltag bei Borussia Mönchengladbach hat sich Didi Hamann Nadiem Amiri vorgeknöpft und fordert eine Sperre für den deutschen Nationalspieler.

Was war passiert? Amiri hatte vor dem verschossenen Elfmeter des Gladbachers Kevin Diks versucht, den Elfmeterpunkt zu manipulieren. Der Mainzer trat bewusst auf dem Punkt herum. Eine Szene, die Hamann wütend machte. „Das hat mit feiner englischer Art gar nichts zu tun“, sagt er zunächst und griff so die Redewendung der Moderatorin bei der Fragestellung auf.

Als der ehemalige Nationalspieler dann die Szene noch einmal sah, polterte er: „Ein Spiel Sperre! Den würde ich aus dem Verkehr ziehen!“

Amiri (l.) im Spiel gegen Gladbach

Diks hatte den wegen eines Handspiels des Mainzer Philipp Tietz verhängten Elfmeter an den rechten Pfosten gesetzt. Ob Amiris Vorgehen damit etwas zu tun hat, ist unklar.

„Da schauen Kinder zu“, schimpft Hamann

Hamann ging es aber vor allem um die Unsportlichkeit Amiris. „Er ist Nationalspieler, hat großen Wert für die Mannschaft“, sagte er: „Wir müssen diese Sachen aus dem Sport ziehen. Da schauen Kinder zu. Das macht man nicht! Hätte das der Schiri gesehen, hätte er das geahndet. Er hat es wahrscheinlich gemacht, als er wusste, dass der Schiri es nicht sieht.“

Abschließend schimpfte Hamann noch: „Wir müssen anfangen, Spieler dafür zu bestrafen. Das ist nicht nur unsportlich, das ist grob unsportlich. Wir müssen alles unternehmen, damit die Spieler gar nicht daran denken, so etwas zu unternehmen.“

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