Der FC Bayern wird noch intelligenter. Deutschlands Fußballklub Nummer eins verlässt sich nicht mehr nur auf die Superhirne in der Führungsetage und an der Seitenlinie, sondern lässt ab sofort auch Künstliche Intelligenz an der Säbener Straße walten. Eine Partnerschaft mit einem KI-Unternehmen macht es möglich.
„Beim FC Bayern suchen wir ständig nach neuen Wegen, um das Erlebnis für unsere Fans zu verbessern und gleichzeitig unsere Abläufe hinter den Kulissen zu stärken“, erklärte Marketing-Vorstand Rouven Kasper in feinstem Marketingsprech. Generell ist bei den Bayern die Rede davon, dass KI „in ausgewählten Bereichen des Klubs“ eingesetzt werden solle. Welche genau das sind, präzisierten die Münchner nicht. Dabei reicht doch ein Blick auf das vergangene Wochenende, um erste Effekte der neuen Partnerschaft auf dem Platz zu erkennen.
Denn anders als durch direkte Einflussnahme von Künstlicher Intelligenz ist das Unentschieden der Bayern beim FC Schalke 04 nicht zu erklären. Harry Kane torlos, Michael Olise harmlos und Luis Díaz wirkungslos – ein Algorithmus hat auf dem Platz offensichtlich die Macht übernommen und das Toreschießen verhindert.
Geheimer Testlauf des DFB-Teams bei der WM?
Die Rechnung ist klar: Niemand bei den Bayern will, dass die Meisterschaft in dieser Saison schon vor Weihnachten entschieden ist. Ein bisschen vorgegaukelte Spannung, zumindest bis in den Frühling hinein, sollte schon sein, um die Ticketverkäufe in der heimischen Arena anzukurbeln. Deswegen streut die KI vermeintlich unauffällig hier und da ein Unentschieden und zweimal im Jahr sogar eine Niederlage ein.
Unbestätigten Gerüchten zufolge soll es im Sommer bei der WM einen geheimen Testlauf mit der deutschen Nationalelf gegeben haben. Was als kleine Probe gedacht war, lief komplett aus dem Ruder. Die KI machte sich mit dem Algorithmus „Aus im Elfmeterschießen“ selbstständig und war nicht mehr einzufangen.
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