Das Südwest-Derby im DFB-Pokal zwischen dem Fußball-Drittligisten SV Waldhof Mannheim und dem Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern ist nach der regulären Spielzeit eskaliert. Beim Stand von 0:0 gerieten nach Abpfiff zunächst die Spieler aneinander. Anschließend schossen FCK-Fans Feuerwerkskörper in Richtung der Tribünen.
Daraufhin stürmten Waldhof-Anhänger auf das Feld. Die Mannschaften wurden in die Kabine geschickt. Mehrere Bengalos und Raketen aus dem Mannheimer Fanblock flogen bis über den Mittelkreis hinaus, verfehlten einige Kaiserslautern-Spieler nur denkbar knapp.
Polizeikräfte mussten in den Heimblock, während berittene Polizisten versuchten, die Situation unter Kontrolle zu bringen. Der Anpfiff der Verlängerung verzögerte sich auf unbestimmte Zeit.
Vermummte Randalierer stürmten den RasenBereits wenige Minuten nach Spielbeginn war das Duell unterbrochen worden. Grund war zunächst Pyrotechnik aus dem Block der Gäste aus Rheinland-Pfalz. Die Heimfans warfen Gegenstände in Richtung FCK-Keeper Julian Krahl und zündeten ebenfalls Feuerwerkskörper. Schiedsrichter Robert Schröder pfiff das Duell nach wenigen Minuten wieder an, nachdem sich der Rauch im Carl-Benz-Stadion verzogen hatte.
Feiglinge, die sich hinter Masken versteckenUnmittelbar nach Wiederbeginn flogen erneut Feuerwerkskörper auf das Spielfeld, die Partie lief aber zunächst weiter. Mannheimer Fans verbrannten in ihrem Block ein Banner Lauterer Anhängern
Sogar Polizeipferde sind auf dem Platz
Dann die Eskalation nach dem Abpfiff. Die Polizei galoppierte sogar mit Pferden auf den Platz. Immer wieder bemühte sich der Stadionsprecher mit Durchsagen um Deeskalation. Zugleich mahnte er, dass das Spiel, wenn es denn überhaupt wieder angepfiffen werden sollte, bei dem kleinsten Zwischenfall abgebrochen wird.
Nach einer über 20-minütigen Unterbrechung betraten die Mannschaften wieder den Rasen. Der Schiedsrichter pfiff allerdings die Partie nicht sofort wieder an. Da die Unterbrechung so lang war, mussten die Spieler sich erst wieder aufwärmen.
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