Der 1. FC Nürnberg hat das Frankenderby bei der SpVgg Greuther Fürth gewonnen und sich an die Tabellenspitze in der zweiten Liga gesetzt. Der „Club“ rang den Erzrivalen in einem rasanten und ereignisreichen Match mit 4:2 (2:2) nieder. Nach einem Heimsieg zum Saisonstart feierte das Team von Coach Miroslav Klose den zweiten Erfolg im zweiten Spiel – das war Nürnberg letztmals 2017 gelungen. Matchwinner waren die Doppelpacker Piet Scobel (26./74. Minute) und Julian Justvan (45.+3/54.).
Fürth indes konnte nach einem 1:1 bei Absteiger St. Pauli nicht nachlegen. Dabei hatte Kapitän Felix Klaus die Hausherren ebenfalls mit zwei Toren (22./Handelfmeter/ 41.) in Führung gebracht. Am Ende aber wurde der Stürmer zum tragischen Helden, als er in der 63. Minute per Foulelfmeter an Torhüter Jan Reichert scheiterte und den Ausgleich vergab.
Hertha BSC – 1. FC Heidenheim 4:1
Hertha BSC hat mit dem zweiten Sieg im zweiten Spiel den besten Saisonstart seit acht Jahren geschafft. Mit einer grandiosen ersten Halbzeit legte die Mannschaft von Hertha-Trainer Stefan Leitl die Basis zum 4:1 (3:0)-Sieg über Bundesliga-Absteiger 1. FC Heidenheim. Die Heidenheimer waren wie die Berliner zuvor mit einem Sieg in die Saison gestartet.
Sebastian Grönning (2. Minute), der überragende Marten Winkler (26.) und der kurz vor dem Ende vom Platz gestellte Deyovaisio Zeefuik (35.) hatten nach 45 Minuten für klare Verhältnisse gesorgt. Jan Schöppner gelang kurz nach der Halbzeit eine kleine Ergebniskorrektur (49.). Neuzugang Oluwaseun Adewumi setzte in der 90. Minute den Schlusspunkt. Zwei Siege zum Auftakt waren Hertha zuletzt in der Spielzeit 2018/2019 gelungen.
VfL Osnabrück – 1. FC Magdeburg 0:3
Der VfL Osnabrück hat im ersten Zweitliga-Heimspiel nach dem Aufstieg seine Grenzen deutlich aufgezeigt bekommen. Die Lila-Weißen verloren gegen den 1. FC Magdeburg mit 0:3 (0:2) und zeigten dabei eine ganz schwache Vorstellung. Magdeburg rehabilitierte sich dagegen für das 1:6 gegen Eintracht Braunschweig am ersten Spieltag. Osnabrück hatte zum Liga-Start beim 1. FC Heidenheim mit 3:4 verloren und dabei gute Ansätze gezeigt.
Vor 15.741 Zuschauern im ausverkauften Stadion an der Bremer Brücke brachte Alexander Nollenberger die Gäste vor der Pause mit einem Doppelschlag in Führung (24./35.). Emmanuel Iyoha machte den verdienten Magdeburger Sieg nach dem Seitenwechsel perfekt (69.).
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