Kai Havertz bringt Arsenal dem ersehnten Premier-League-Titel ganz nah. Die Gunners gewannen am vorletzten Spieltag gegen das bereits abgestiegene Burnley in einem extrem zähen Spiel mit 1:0. Damit fehlt dem Team nur noch ein Sieg zur ersten Meisterschaft seit 22 Jahren oder ein Ausrutscher Manchester Citys am Dienstag.
Arsenal begann dominant, hatte zunächst aber Pech mit Aluminium und dem Videobeweis. In der 20. Minute traf Leandro Trossard mit einem Schuss aus 18 Metern den Pfosten. Zehn Minuten später wurde eine Flanke von Bukayo Saka immer länger, senkte sich gefährlich über den Torwart hinweg, prallte aber von der Latte zurück. In der 34. Minute kam Saka frei vor dem Tor nach einem Einsatz eines Burnley-Verteidigers zu Fall. Der Schiedsrichter entschied auf Ball gespielt, der VAR bestätigte die Entscheidung – obwohl ein Kontakt zu erkennen war.
Mit zunehmender Spieldauer wurde die Stimmung im Emirates Stadium spürbar angespannter. Arsenal brauchte den Sieg, die Führung aber ließ auf sich warten. Dann war es Havertz, der den Vorzug vor Viktor Gyökeres erhalten hatte, der die Gunners erlöste. Nach einer Ecke von Saka stand der deutsche Nationalspieler im Fünfmeterraum völlig frei und köpfte ein. Für Havertz war es erst das zweite Saisontor, nachdem er einen Großteil der Spielzeit verletzt verpasst hatte.
Havertz kurz vor einem Platzverweis
Nach der Pause verlor Arsenal deutlich an Schwung. Die Begegnung wurde unansehnlich, viele Fehler prägten das Spiel, das sich nun überwiegend rund um den Mittelkreis abspielte. Nur Eberechi Eze sorgte noch einmal für Gefahr, sein Schuss streifte erneut die Latte. Havertz hatte später Glück, dass der VAR nach einem rüden Foul von hinten nicht eingriff und er auf dem Platz bleiben durfte. Arsenal brachte den knappen Vorsprung schließlich über die Zeit.
Das Tor des Abends durch Havertz (l.)Damit liegen die Gunners fünf Punkte vor Manchester City. Der Tabellenzweite hat allerdings ein Spiel weniger absolviert. Sollte das Team von Pep Guardiola am Dienstagabend gegen Bournemouth um 20.30 Uhr nicht gewinnen, würde Arsenal die Meisterschaft bereits vor dem Fernseher feiern.
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