Bange Momente in der International Central European Hockey League (ICEHL). Beim Play-off-Spiel zwischen dem EC Klagenfurt und dem ungarischen Team Fehervar brach der Klagenfurter Verteidiger Jordan Murray auf dem Eis zusammen. Ärzte und Sanitäter kämpften minutenlang um das Leben des Kanadiers. Mit Erfolg: Der 33-Jährige wurde unter dem Applaus der Zuschauer in eine Klinik transportiert.
Es lief die 18. Minute des Spiels, als Murray ohne Einwirkung eines Gegenspielers auf dem Eis direkt vor der Spielerbank zusammensackte. Mitspieler erkannten sofort den Ernst der Lage. Ein Notarzt und Sanitäter sprangen über die Bande und begannen sofort mit den Reanimationsmaßnahmen. Beinahe zehn Minuten kämpften sie mit Herzdruckmassagen um Murrays Leben. Laut Augenzeugen soll er dreimal reanimiert worden sein. Auch das Trainerteam Klagenfurts um Kirk Furey und David Fischer unterstützte die Erstversorgung.
Als der Notarzt Entwarnung gab, bekam Murray eine Infusion gelegt, wurde beatmet und schließlich unter aufmunterndem Beifall der Fans, Teamkollegen und Gegenspieler vom Eis gebracht. Das Spiel wurde beim Stand vom 1:0 für die Österreicher abgebrochen. „Der EC-KAC wird über die weitere Vorgehensweise zu einem späteren Zeitpunkt informieren. Vordergründige Bedeutung hat aktuell der gesundheitliche Zustand von Jordan Murray“, schrieb der Klub auf seiner Homepage.
Murray spielte vier Jahre in der DEL
Noch ist unklar, wie das Spiel gewertet wird oder ob es eine Wiederholung der Partie geben wird. „Zum aktuellen Zeitpunkt können keine weiteren Angaben gemacht werden. Sobald neue Informationen vorliegen, werden diese kommuniziert“, teilte die ICEHL wenige Stunden nach der abgebrochenen Partie mit.
Murray wechselte im vergangenen Sommer von den Schwenninger Wild Wings nach Österreich. Zuvor spielte er in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) bereits für die Adler Mannheim und Grizzlys Wolfsburg.
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