Bei der Ruanda-Rundfahrt sind bei einem Unfall mit einem Begleitfahrzeug zwei Zuschauer gestorben und sechs weitere verletzt worden. Das teilten die Organisatoren des Radrennens mit. Auf der ersten Etappe kam demnach in Gabiro ein Begleitfahrzeug von der Strecke ab und erfasste mehrere Zuschauer. Die Verletzten werden im Krankenhaus versorgt, die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.
Ruanda war im vergangenen Jahr in den Fokus der Radsport-Welt gerückt. Ende September fanden dort die Straßenrad-Weltmeisterschaften statt, die ersten auf dem afrikanischen Kontinent. Die Titelkämpfe waren ohne Zwischenfälle abgelaufen.
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Der Beginn der Saison führt die Radsportler traditionell an exotische Orte. Am Sonntag endete mit der siebten Etappe in Abu Dhabi die UAE-Tour. Den Tagessieg holte sich der italienische Sprinter Jonathan Milan. In der Gesamtwertung verteidigte der Mexikaner Isaac Del Toro Platz eins vor Antonio Tiberi (Italien) und Lucas Plapp aus Australien.
Florian Lipowitz mit erstem Test
Bei der ebenfalls am Sonntag beendeten Algarve-Rundfahrt in Portugal bereitete sich der deutsche Radstar Florian Lipowitz auf die Tour de France vor. Eine mutige Attacke zum Abschluss zahlte sich am Sonntag allerdings nicht aus. Der 25 Jahre alte Radprofi wurde auf den 148,4 Kilometern von Faro nach Malhāo in Führung liegend erst 2,5 Kilometer vor dem Ziel gestellt und beendete die Etappe auf Rang 13. Auch Maximilian Schachmann zählte zu den Protagonisten des Tages, stürzte in einer Abfahrt allerdings schwer.
Den Tagessieg sowie die Gesamtwertung sicherte sich der Spanier Juan Ayuso. In der Endabrechnung lag der Kapitän des deutschen Lidl-Teams 14 Sekunden vor dem französischen Ausnahme-Talent Paul Seixas. Lipowitz beendete seine erste Rundfahrt des Jahres auf Platz acht, 2:15 Minuten hinter Ayuso. Für die deutsche Hoffnung bei der im Juli stattfindenden Tour de France steht nun ein Trainingsblock an, ehe Ende März mit der anspruchsvollen Katalonien-Rundfahrt das nächste Rennen auf dem Programm steht.
Lipowitz attackierte zusammen mit dem Franzosen Kevin Vauquelin rund 40 Kilometer vor dem Ziel. Das Duo sammelte die davor liegenden Fahrer nach und nach ein, setzte sich am Soidos-Anstieg etwa 14 Kilometer vor dem Ziel an die Spitze. Die Favoriten auf den Gesamtsieg reagierten im Feld, schickten Helfer zur Tempoarbeit nach vorn. Doch erst 2,5 Kilometer vor dem Ziel war Lipowitz' Flucht beendet.
Schachmann war als Elfter in die letzte Etappe gegangen, hatte die Rundfahrt 2020 mal als Zweiter beendet. Der deutsche Zeitfahr-Meister suchte zusammen mit Frankreichs dreimaligem Weltmeister Julian Alaphilippe sein Heil in der Flucht, lag zum Zeitpunkt seines Sturzes 1:45 Minuten vor dem Feld. Rund 35 Kilometer vor dem Ziel rutschte Schachmann in einer langgezogenen Linkskurve in einer Abfahrt weg. Zunächst war unklar, wie schwer sich der 32-Jährige verletzt hatte
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