Dramatische Szenen in der olympischen Langlauf-Staffel der Frauen: Ebba Andersson kam als zweite Läuferin der favorisierten schwedischen Equipe auf Platz zwei liegend zu Sturz, überschlug sich und verlor dabei ihren Ski. Die Bindung brach ab und lag im Schnee. Es folgten dramatische Bilder.
Weil sich der Ski nun nicht mehr am Schuh anbringen ließ, klemmte sich die 28-Jährige das Sportgerät unter den Arm und lief mit nur einem Ski weiter. Währenddessen suchte sie händeringend einen Betreuer mit einem Ersatzski. Über eine Minute lang musste Andersson so mit einem Ski weiterfahren, ehe sie Ersatz bekam.
Sie fiel durch den Sturz zwischenzeitlich von Platz zwei weit zurück und übergab als Achte an ihre Kollegin. Auch die deutsche Mannschaft zog in dieser Phase vorbei. Viele Läuferinnen hatten mit den Bedingungen schwer zu kämpfen. Bei regnerischem Wetter waren bereits in der ersten Runde zahlreiche Läuferinnen im tiefen Schnee gestürzt. „Ich bin dankbar, in der Abfahrt stehen geblieben zu sein, weil es kriminell war“, schimpfte die Deutsche Katharina Hennig Dotzler nach dem Rennen.
Deutsche Langlauf-Staffel auf Platz vier
Das Drama hatte zumindest für die Schwedinnen ein Happy End. Die beiden übrigen Läuferinnen starteten eine Aufholjagd und sicherten sich noch Platz zwei. Gold ging, wie so oft im Langlauf, an Norwegen. Bronze gewann die Staffel aus Finnland.
Die deutsche Staffel lieferte ein ordentliches Rennen ab und kam mit Laura Gimmler (Oberstdorf), Dotzler (Oberwiesenthal), Helen Hoffmann (Oberhof) und Pia Fink (Bremelau) auf Rang vier. Das Quartett verpasste eine Medaille um gut 20 Sekunden.
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