Die Negativserie von Tabellenführer Schalke 04 in der Zweiten Liga hält an. Der Traditionsklub konnte am Samstag trotz einer 2:0-Führung gegen Dynamo Dresden zum fünften Mal in Folge nicht gewinnen. Am Ende stand ein 2:2 (0:0) gegen die formstarken Sachsen zu Buche.
Der Zeitpunkt im Bruch des Spiels ist schnell gefunden: Er geschah in der 72. Minute. Zu diesem Zeitpunkt wechselte Trainer Miron Muslic mit Edin Dzeko den überragenden Mann aus. Der in der Winterpause aus Florenz gekommene bosnische Altstar hatte erstmals in der Startelf gestanden und umgehend seine in dieser Liga überragende Qualität unter Beweis gestellt. Nach einer mäßigen ersten Halbzeit beider Mannschaften brachte der 39-Jährige seiner Mannschaft in der 52. Minute per Direktabnahme in Führung. 18 Minuten später erzielte Dzeko mit einem satten Distanzschuss auch noch das 2:0. Es war bereits sein dritter Treffer für den neuen Klub, einen hatte er schon als Einwechselspieler erzielt.
Als Dzeko aber ausgewechselt war, schien seiner Mannschaft im ausverkauften Stadion regelrecht der Stecker gezogen. Im Gefühl des sicheren Sieges ließ Schalke die Dresdner zurück ins Spiel und auf die Anzeigetafel. Erst traf Schalke Hasan Kurucay nach einer scharfen Hereingabe unglücklich ins eigene Tor (78.), dann sorgte Thomas Keller für den im Gästeblock umjubelten Ausgleich (87.).
Hertha bereit fürs Pokalspiel gegen Freiburg
Dass Schalke zumindest bis zum Abend dennoch auf Platz eins blieb, lag auch an der ersten Heimniederlage der SV Elversberg in dieser Saison. Die Saarländer verloren gegen das Team von Hertha BSC 0:3 (0:1), das zuvor fünfmal in Serie unentschieden gespielt hatte. Das Ergebnis war deutlich klarer als der Spielverlauf, doch die Berliner nutzten ausnahmsweise effizient ihre Chancen.
Pascal Klemens per Kopf nach Ecke (42.), Luca Schuler nach einem Konter (58.) und Toni Leistner mit einem harten Schuss unter die Latte (78.) ließen die Aufstiegsambitionen in der Hauptstadt neu aufflammen. Zudem scheint die Mannschaft gerüstet für das Pokalviertelfinale im eigenen Stadion am Dienstag gegen den SC Freiburg.
Im dritten Spiel des Samstags untermauerte auch der SC Paderborn mit einem 2:1 (2:0) seinen Willen, bald wieder erstklassig zu spielen.
Haftungsausschluss: Das Urheberrecht dieses Artikels liegt bei seinem ursprünglichen Autor. Der Zweck dieses Artikels besteht in der erneuten Veröffentlichung zu ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Sollten dennoch Verstöße vorliegen, nehmen Sie bitte umgehend Kontakt mit uns auf. Korrektur Oder wir werden Maßnahmen zur Löschung ergreifen. Danke