Hertha BSC hat im ersten Heimspiel nach der Eskalation zwischen Polizei und Fans einen weiteren Rückschlag im Kampf um den Aufstieg einstecken müssen. Der Berliner Zweitligist verspielte eine 2:0-Führung und kam gegen Konkurrent SV Darmstadt 98 im Olympiastadion nur zu einem 2:2 (2:1). Die Hertha, die nach einem Platzverweis für Stürmer Dawid Kownacki ab der 70. Minute in Unterzahl spielte, wartet seit sechs Spielen auf einen Sieg.

Vor 35.756 Zuschauern und Zuschauerinnen brachte Kapitän Fabian Reese (2. Minute) die Berliner früh in Führung, Julian Eitschberger erhöhte (15.). Per Foulelfmeter (39.) sorgte Fraser Hornby noch vor dem Wechsel für den Anschlusstreffer, ehe der Stürmer dann ausglich (62.).

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Der Rückstand der Hertha auf Relegationsrang drei liegt nun schon bei sieben Zählern. Die formstarken Darmstädter unter Florian Kohfeldt bleiben in der Liga dagegen seit Ende Oktober ungeschlagen und liegen weiter aussichtsreich im Rennen um den Aufstieg, auch wenn sie den Sprung an die Spitze verpassten. Beim Einlass der Berliner Anhänger kam es dieses Mal nicht zu Zwischenfällen.

Paderborn patzt in Düsseldorf

Auch der SC Paderborn hat im Aufstiegsrennen den Patzer der Konkurrenz nicht nutzen können – im Gegenteil. Statt die Tabellenspitze zu erobern, fielen die Ostwestfalen nach einer 1:2 (1:0)-Niederlage bei Fortuna Düsseldorf auf Tabellenplatz vier zurück. Nach der Führung durch Kennedy Okpala (2. Minute) drehten Shinta Appelkamp (63.) und Cedric Itten (83.) die Partie. Zudem sah SC-Abwehrspieler Mattes Hansen auch noch die Gelb-Rote Karte (72.).

Dabei erwischten die Ostwestfalen in der mit 51.500 Zuschauern ausverkauften Düsseldorfer Arena, in die Fans im Rahmen der Aktion „Fortuna für alle“ kostenlosen Eintritt hatten, einen Traumstart: In der 2. Minute erzielte Neuzugang Okpala im dritten Spiel sein erstes Tor. Nach der 0:2-Niederlage von Spitzenreiter FC Schalke 04 am Samstag beim VfL Bochum winkte Paderborn da noch die Tabellenführung.

Aber während sich die Düsseldorfer, die zuvor zwei Heimspiele gewonnen hatten, um den Ausgleich mühten, verwalteten die Gäste ihren knappen Vorsprung. In der Abwehr sicher stehend kam nach vorn nicht mehr viel von den Paderbornern. Stattdessen drehte die Fortuna nach der Pause auf.

Kein Sieger in Dresden

Dynamo Dresden und Arminia Bielefeld haben einen Befreiungsschlag im Rennen um den Klassenerhalt verpasst. Im Kellerduell trennten sich die Aufsteiger 1:1 (1:0). Christoph Daferner brachte die Gastgeber vor 30.840 Zuschauern per Kopf nach 43 Minuten in Führung. Der eingewechselte Tim Handwerker (63.) traf per Foulelfmeter zum Ausgleich. Dynamos Robert Wagner (90.+1) sah in der Nachspielzeit die Gelb-Rote Karte.

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