Der Fußball-Bundesligaklub Hamburger SV will sein Volksparkstadion ausbauen. Statt aktuell rund 57.000 Zuschauer sollen künftig etwas mehr als 60.000 hineinpassen.

„Es gibt zahlreiche verschiedene Bereiche, wo wir zusätzliche Plätze schaffen können. Man kann beispielsweise Aufgänge optimieren. Möglicherweise können wir etwas näher an den Platz dran“, sagte Finanzvorstand Eric Huwer vor dem Heimspiel gegen den FC Bayern an diesem Samstag (18.30 Uhr/Sky) in einem „Bild“-Interview. Der 42-Jährige sprach von möglichen Kosten im „hoch siebenstellig bis achtstelligen“ Bereich.

Die Hamburger haben bereits eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. „Es ist ein großes Projekt, das wir mit den Fans gemeinsam angehen wollen. Wir prüfen es ernsthaft. Bis zum Ende des ersten Quartals wollen wir sehen, was möglich ist. Der Wunsch ist, es zu machen“, sagte Huwer.

Neues Stadion als Teil der Olympia-Bewerbung

Seit der Bundesliga-Rückkehr im vergangenen Sommer hat der HSV einen Zuschauerschnitt von 56.900. Das Stadion ist bei jedem Heimspiel ausverkauft. „Die Menschen wollen zu uns ins Stadion. Die Frage ist: Wie kriegen wir mehr Plätze?“, meinte Huwer. „Wir prüfen, wie wir eine Kapazität erreichen, die höher ist als die von Frankfurt und Stuttgart.“

Eine andere Option gibt es für den HSV langfristig aber auch noch: Zentraler Bestandteil der Hamburger Bewerbung für die Olympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 ist der Bau eines neuen Stadions am Volkspark. Das soll zunächst als olympisches Leichtathletikstadion genutzt und später in ein reines Fußballstadion für den HSV umgebaut werden.

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