Island ist Weltmeister Dänemark ins Halbfinale der Handball-Europameisterschaft gefolgt und darf vom zweiten Edelmetall in der EM-Historie träumen. Im letzten Hauptrundenspiel kamen die Nordeuropäer gegen Slowenien zu einem 39:31 (18:16) und haben damit unabhängig vom Ausgang der weiteren Partien mindestens Platz zwei in der Gruppe 2 sicher.
Die Isländer um die beiden Magdeburger Rückraum-Stars Gisli Kristjansson und Omar Ingi Magnusson stehen erst zum dritten Mal in der EM-Geschichte unter den besten vier Mannschaften. 2002 ging man als Vierter leer aus, 2010 gab es mit Bronze die bisher einzige Medaille beim seit 1994 ausgetragenen Kontinentalturnier.
Schweden hoffen noch
Im Gruppen-Endspiel in Malmö konnte sich Island zur Freude seiner zahlreichen Fans Mitte der ersten Halbzeit beim 10:7 erstmals ein Drei-Tore-Polster verschaffen. Zehn Minuten nach dem Wechsel wuchs der Vorsprung auf sechs Tore an (26:20). Damit war der Widerstand der Slowenen gebrochen. Bester Werfer beim Sieger war Ellidi Vidarsson vom Bundesligisten VfL Gummersbach mit acht Toren.
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Das zweite Ticket in der Gruppe 2 wird im Fernduell zwischen Kroatien und Schweden ermittelt. Den Kroaten wäre die Qualifikation fürs Halbfinale bei einem Sieg gegen Ungarn nicht mehr zu nehmen. Die Schweden treten zum Abschluss gegen die Schweiz an.
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