Die Knieprobleme bei Eva Lys sind doch schlimmer als zunächst angenommen. Nach ihrem Erstrunden-Aus im Einzel bei den Australian Open musste Deutschlands aktuell beste Tennisspielerin im Doppel bei ihrem ersten Einsatz aufgeben. In der Partie an der Seite ihrer niederländischen Tennispartnerin Suzan Lamens gegen Marie Bouzkova aus Tschechien und Andreja Klepac aus Slowenien ging Lys beim Stand von 0:5 vom Platz.
Im Einzel hatte die Nummer 39 der Frauen-Weltrangliste am Dienstag in drei Sätzen gegen die Rumänin Sorana Cirstea verloren, nachdem sie eineinhalb Sätze eine gute Leistung gezeigt und mit 6:3, 3:1 geführt hatte. Dann verlor die 24-Jährige ihren Rhythmus – auch wegen Schmerzen am Knie. Danach berichtete, sie sei wegen der Knieprobleme nur bei 70 Prozent ihres Leistungsvermögens gewesen.
Die Verletzung hatte sich Lys im ersten Spiel des United Cups in Sydney Anfang des Jahres ausgerechnet in der Partie gegen Lamens zugezogen. Seitdem spielt sie mit einem dicken Verband am Knie. Nach ihrer Einzelniederlage bei den Australian Open hatte Lys noch gesagt, sie gehe nicht davon aus, dass die Verletzung ernster sei. Im Doppel sah das nun aber anders aus. Die 24-Jährige wirkte gehemmt und beendete die Begegnung daher vorzeitig.
2025 noch mit Traumstart ins Tennis-Jahr
Im vergangenen Jahr hatte Lys in Melbourne noch ein Tennis-Märchen erlebt. Eigentlich bereits in der Qualifikation gescheitert, rutschte sie als sogenannte Lucky Loserin doch noch ins Hauptfeld hinein und schaffte es danach sensationell bis ins Achtelfinale. Es war der Auftakt in eine starke Saison für Lys, die sie als deutsche Nummer eins beendete. Jetzt muss sie erst einmal wieder fit werden.
Ausgeschieden ist auch das deutsche Davis-Cup-Doppel. Kevin Krawietz und Tim Pütz verloren völlig überraschend gegen das brasilianische Duo Orlando Luz und Rafael Matos mit 3:6, 6:7 (5:7) – das Aus in Runde zwei. Vor den Australian Open hatten Krawietz und Pütz beim ATP-Turnier in Adelaide noch das Finale erreicht und waren danach mit Selbstvertrauen nach Melbourne gereist. Doch gegen die Brasilianer zeigten sie insgesamt eine enttäuschende Leistung. Abreisen aber müssen sie noch nicht. Beide sind noch im Mixed-Wettbewerb mit ihren jeweiligen Partnerinnen vertreten.
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