Die Erfolgsgeschichte von Darts-Weltmeister Luke Littler ist auch bei den Fußballern des FC Bayern München Thema. Der 18 Jahre alte Engländer erzählte am Abend nach seinem 7:1-Finalsieg über Gian van Veen (Niederlande), dass er in der jüngeren Vergangenheit von einem Shootingstar des deutschen Rekordmeisters kontaktiert wurde.
„Der Spieler von Bayern München – ich weiß nicht, wie sein Vorname ist – Karl, Lennart Karl hat mir in der dritten oder vierten Runde geschrieben. Er schrieb so etwas wie: Mach genauso weiter. Seither folge ich ihm“, sagte Littler in einem Interview bei Sport1.
Als Experte Max Hopp daraufhin fragte, ob er dem 17 Jahre jungen Offensivspieler Karl zu einem Wechsel zu Manchester United geraten habe, antwortete Littler scherzhaft: „Wenn er will, kann er uns helfen. Danke – und bring Harry Kane gleich mit!“ Der junge Darts-Dominator ist großer Fan des Tabellensechsten der Premier League.
Auch zu den Darts-Zuschauern im legendären Londoner Alexandra Palace schlug Littler eine Brücke. „Unglaublich. Vielen Dank noch mal“, sagte er nach seiner Machtdemonstration gegen van Veen. Weniger als eine Woche nach seinem Zwist mit dem Publikum im Achtelfinale gegen Rob Cross war für Littler alles wieder gut.
„Wir sitzen immer noch in dieser Achterbahn“, sagt Littler
In jenem Spiel zum Jahresabschluss 2025 war er ausgebuht und ausgepfiffen worden. „Es stört mich nicht“, hatte Littler im Bühneninterview bei Sky Sports behauptet und mit rotem Kopf aufgelacht: „Ihr bezahlt für Tickets und ihr bezahlt mein Preisgeld. Danke, dass ihr mich ausbuht.“
Ab dem Viertelfinale beruhigte sich die Situation zwischen dem Darts-Primus und den Anhängern im Ally Pally aber wieder. Im Endspiel konnte ihn auch die Rückkehr der berühmten Wespe auf die Bühne nicht verunsichern. Diese war fast eine Minute rund um den Körper des jungen Engländers geschwirrt.
Littler hat als erster Profi seit dem Schotten Gary Anderson vor zehn Jahren erfolgreich den WM-Titel verteidigt. Auf die Frage, ob er sich solche Erfolge je habe vorstellen können, sagte der Teenager: „Keine Chance. Ich hätte nie gedacht, dass es so laufen würde.“
Er kündigte jedoch an, dass er weiter auf Erfolg programmiert sein werde. „Wir müssen weitermachen, wir müssen immer mehr Titel gewinnen“, sagte er, „wir können hier nicht aufhören. Wir sitzen immer noch in dieser Achterbahn.“
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Littler hatte im kompletten Turnier nur vier Sätze verloren: zwei gegen Cross, einen im Halbfinale gegen Ryan Searle und einen gegen Europameister van Veen, der im Endspiel chancenlos blieb. „Ich hätte Luke auch gerne ein echtes Duell geliefert, doch das habe ich nicht geschafft“, gestand van Veen.
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