Für Nico Hülkenberg ist das Qualifying zum Großen Preis der Niederlande unerfreulich früh schon vorbei, der Weg in die Punkte beim ersten Rennen nach der Formel-1-Sommerpause damit umso weiter. An der Spitze dominiert einmal mehr McLaren, dahinter landen Max Verstappen und ein Neuling.
Beide McLaren waren mal wieder auf und davon, Oscar Piastri gewann das Tausendstel-Duell mit Lando Norris um die Pole Position - dahinter allerdings arbeitete der Nationalheld in Zandvoort mal wieder an einem seiner Wunder. Max Verstappen fand pünktlich zum Qualifying sein Tempo und sicherte sich immerhin den dritten Startplatz für den Großen Preis der Niederlande. "Ich habe mich rechtzeitig zur Quali so wohl gefühlt wie nie an diesem Wochenende", sagte Verstappen, "so mag man es, so macht es Spaß."
Und so bestand am Samstagabend zumindest die ganz leise Hoffnung, dass es im Rennen am Sonntag (15 Uhr/RTL, Sky und im Liveticker bei ntv.de) nicht bloß das McLaren-Duell um den Sieg geben wird. Das dominierende Team der Saison machte aber erneut einen geschlossen starken Eindruck: Pole-Setter Piastri schlug Norris um die Winzigkeit von 12 Tausendstelsekunden.
Die Pole Position ist wichtig auf dem engen, kurvigen Kurs, es könnte für Piastri also bereits genügen, um den ebenfalls kleinen Vorsprung im WM-Klassement zu festigen. Nur neun Punkte liegt er vor Norris.
Gibt's Regen am Rennsonntag?
"Es ist ein langes Rennen", sagte der Brite, "Platz zwei ist auch eine gute Position für diesen Kampf. Und wir wollen mal sehen, was das Wetter macht." Denn die große Unbekannte ist der Regen über der Nordseeküste, der schwer vorhersagbar ist, meist in plötzlichen Schauern auftaucht und dann auch schnell wieder endet. Ein Mix aus Regen und Sonne wäre während der 72 Runden am Sonntag nicht ungewöhnlich.
Unter anderem darauf hoffen die Verfolger, und Verstappen erarbeitete sich an einem zuvor schwierigen Wochenende noch die bestmögliche Ausgangsposition hinter den McLaren. "Es ist nervenaufreibend, wenn man bis ins Qualifying warten muss, bis das Auto funktioniert", sagte Red Bulls Motorsportberater Helmut Marko bei Sky: "Aber was wir jetzt verändert haben, sollte auch im Rennen funktionieren. Max weiß außerdem, wie er hier fahren muss - vielleicht gibt es eine Überraschung."
Auf Rang vier landete unerwartet Isack Hadjar (Racing Bulls) vor Mercedes-Pilot George Russell. Erst dahinter sortierte sich das Ferrari-Duo Charles Leclerc und Lewis Hamilton ein. Nico Hülkenberg scheiterte erneut im ersten Quali-Durchgang. Der Sauber-Pilot verlor im letzten Sektor der entscheidenden schnellen Runde Zeit und landete nur auf dem 17. Platz.
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