Als Entlastung von den hohen Spritpreisen wird über einen neuen Tankrabatt verhandelt. Das berichtet unter anderem die Nachrichtenagentur dpa. Konkret könnte die Energiesteuer faktisch erneut um 17 Cent gesenkt werden, hieß es aus Koalitionskreisen.

Außerdem gehe es um einen Spritpreisdeckel. Zugleich hieß es, die Verhandlungen dauerten an. Die Bundesregierung hatte bereits am Vorabend mit den Ländern über Entlastungen verhandelt.

Zuvor hatte die „Bild“-Zeitung berichtet, es liege ein Paket auf dem Tisch. Dabei gehe es um einen Tankrabatt sowie einen Spritpreisdeckel. Dieser sieht eine staatliche Preisobergrenze vor, die sich an der tatsächlichen Entwicklung des Ölpreises orientiert. Vorbilder sind Modelle in Belgien und Luxemburg. Das Problem beim Tankrabatt sei die Gegenfinanzierung, dazu gebe es noch Verhandlungen mit den Ländern. Dieses Mal sollten sich die Bundesländer nach dem Willen der Bundesregierung an den Milliardenkosten der Spritentlastung beteiligen.

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte am Dienstag angesichts der hohen Spritpreise Entlastungen angekündigt. Am Sonntag finden Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin statt.

Von Anfang Mai bis Ende Juni galt bereits ein Tankrabatt auf Benzin und Diesel. Den Bund kostete der Tankrabatt rund 1,6 Milliarden Euro.

Haftungsausschluss: Das Urheberrecht dieses Artikels liegt bei seinem ursprünglichen Autor. Der Zweck dieses Artikels besteht in der erneuten Veröffentlichung zu ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Sollten dennoch Verstöße vorliegen, nehmen Sie bitte umgehend Kontakt mit uns auf. Korrektur Oder wir werden Maßnahmen zur Löschung ergreifen. Danke