Die Deutsche Bahn hat im ersten Halbjahr einem Bericht der „Bild“-Zeitung zufolge erstmals seit sieben Jahren wieder Gewinn im Kernbereich gemacht. Auch der „Spiegel“ bestätigte diese Meldung später. Der Konzern habe in den ersten sechs Monaten des Jahres einen Überschuss im dreistelligen Millionenbereich erzielt, berichteten die Zeitungen vor der Veröffentlichung der Halbjahreszahlen am Donnerstag. Zur Jahreshälfte 2025 ⁠hatte ​die ‌Bahn noch einen Verlust von rund 760 Millionen Euro ausgewiesen.

Außerdem verzeichnete die Bahn demzufolge die höchsten Passagierzahlen seit der Corona-Pandemie. Im ersten Halbjahr seien rund 960 Millionen Fahrgäste mit der Bahn gefahren, berichtete „Bild“. Das sind 17 ⁠Millionen ​Fahrgäste mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Die Bahn begründet den Anstieg der Passagierzahlen demnach mit den hohen Spritpreisen infolge des Iran-Kriegs – die Ticketpreise seien hingegen weitgehend stabil geblieben. Zahlreiche Pendler seien deshalb vom Auto auf die Bahn umgestiegen. Das Gleiche gelte auch für den Fernverkehr.

Besonders beliebt waren den Angaben zufolge Sonderangebote wie das Last-Minute-Ticket und das Familienticket. Außerdem sei die kostenlose Bahncard 25 für junge Menschen rund 50.000 Mal bestellt worden.

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