Die Commerzbank setzt sich im Abwehrkampf gegen die Übernahme-Ambitionen von Unicredit ehrgeizigere Ziele und will dazu weitere rund 3000 Arbeitsplätze abbauen. Bis zum Jahr 2030 sollen die Erträge auf 16,8 (Ziel für 2026: 13,2) Milliarden Euro steigen, der Nettogewinn soll dann bei 5,9 Milliarden Euro liegen, wie die Bank am Freitag in Frankfurt mitteilte.
Die Rendite auf das eingesetzte Kapital (RoTE) will Commerzbank-Chefin Bettina Orlopp damit auf rund 21 (2026: 12) Prozent verbessern und verspricht, den Nettogewinn vor Restrukturierungskosten ganz an die Aktionäre auszuschütten. Der geplante Stellenabbau werde zunächst rund 450 Millionen Euro an Kosten verursachen, hieß es in einer Präsentation.
„Wir wachsen stärker als geplant, und unsere neuen Ziele bis 2030 spiegeln das wider – ehrgeizig und gleichzeitig verlässlich in der Umsetzung. Daran muss sich jede Alternative messen lassen“, sagte Orlopp.
Auch für das laufende Jahr hat sich die Bank mehr vorgenommen als bisher. Der Nettogewinn nach Anteilen Dritter soll auf mindestens 3,4 Milliarden Euro steigen, das sind rund 200 Millionen mehr als bisher erwartet. Im ersten Quartal übertraf die Commerzbank mit einem Nettogewinn von 913 (Vorjahr: 834) Millionen Euro die Erwartungen der Analysten, die im Schnitt mit 868 Millionen gerechnet hatten.
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