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Bohrinseln, Häfen, Seekabel: Warum der Kanzler auf schnelle Lösungen für die maritime Sicherheit setzt.

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) dringt auf einen schnellen Ausbau der maritimen Sicherheit. "Es gibt hier eine Dringlichkeit, die wir bisher nicht gekannt haben", sagte der Kanzler zur Eröffnung der Nationalen Maritimen Konferenz im niedersächsischen Emden. "Wir wollen umfassend Sorge tragen für die Sicherheit der Seewege, unserer Häfen, unserer Bohrinseln, der Seekabel an unseren Küsten."

Maritime Sicherheit und die uneingeschränkte Nutzung globaler Seewege seien Voraussetzung für eine erfolgreiche Volkswirtschaft. "Sicherheit und Wettbewerbsfähigkeit sind eben zwei Seiten einer Medaille", sagte Merz. "Wie schnell wir in beiden Bereichen zugleich vorankommen, entscheidet darüber, wie gut, wie frei, wie wohlhabend wir in Deutschland im 21. Jahrhundert leben."

Das Land stehe unter Zugzwang, sagte der Kanzler, der aber auch Entwicklungschancen sieht. "Fortschritt geschieht meistens in Krisen und dann in großen Sprüngen", sagte Merz. "Zu einem Sprung setzt unser Land jetzt an."

Der Kanzler ist Schirmherr des wichtigsten Branchentreffens, das planmäßig alle zwei Jahre ausgerichtet wird. Bei der zweitägigen 14. Nationalen Maritimen Konferenz (NMK) berät die Bundesregierung mit rund 800 Vertretern von Wirtschaftsverbänden, Unternehmen, Gewerkschaften und Behörden über die strategische Ausrichtung ihrer maritimen Politik.

dpa

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