Der Dax hat seine Talfahrt zu Wochenbeginn fortgesetzt. Angesichts der Ängste vor einer weiteren Eskalation im Iran-Krieg büßte der deutsche Leitindex am Montag im frühen Handel rund zwei Prozent ein. Damit rutschte der Dax erstmals seit dem Zoll-Schock von US-Präsident Donald Trump im April 2025 unter die Marke von 22.000 Punkten.

Für den MDax der mittelgroßen Unternehmen ging es am Montagmorgen um weitere 2,34 Prozent auf 27.145 Punkte bergab. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verlor 1,6 Prozent. In Asien standen nach dem Ultimatum von Trump an den Iran noch deutlichere Kursabschläge zu Buche.

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„Die Lage im Nahen Osten hat sich mit Trumps Ultimatum zur Öffnung der Straße von Hormus durch den Iran noch einmal verschärft“, kommentierte Andreas Lipkow, Analyst beim Broker CMC Markets, die ⁠jüngsten ​Äußerungen von ‌US-Präsident Donald Trump. „Sollte dies nicht innerhalb der nächsten 24 Stunden geschehen, wollen die USA und Israel wichtige Infrastrukturen und Kraftwerke des Iran angreifen.“ Der Iran reagierte auf die Drohungen Trumps mit der Ankündigung, ebenfalls Energieanlagen in der Region attackieren zu wollen.

Der Ausverkauf ‌an den Aktienmärkten traf zum Wochenanfang alle ⁠Branchen. ​Die Aktien von Deutschlands größtem Immobilienkonzern Vonovia führten mit einem Minus ⁠von knapp fünf Prozent die Verliererliste im Dax an. Die Titel von Infineon gaben zeitweise ebenfalls fünf Prozent ‌nach. Die Deutsche Bank ⁠verbilligte ‌sich ​um bis ⁠zu drei Prozent. Der ​Stahlkonzern Salzgitter rutschte nach Zahlenvorlage in der ‌Spitze ​knapp acht Prozent ab.

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