Der Vorsitzende des Investitions- und Innovationsbeirats des Finanzministeriums, Harald Christ, glaubt, dass die Bundesregierung in diesem Jahr ihr Ziel einer Investitionsquote von zehn Prozent einhalten wird. „Die zehn Prozent Investitionsquote aus dem Kernhaushalt werden in 2026 erreicht werden“, kündigte Christ im Gespräch mit WELT AM SONNTAG an.
Diese Vorgabe soll dafür sorgen, dass das sogenannte Sondervermögen für Infrastruktur tatsächlich für zusätzliche Investitionen verwendet wird. 2025 war das Ziel jedoch verfehlt worden, die Investitionsquote aus dem Kernhaushalt lag bei nur 8,7 Prozent.
Christ warb mit Blick auf die Effekte des sogenannten Sondervermögens um Geduld. „Das Gesetz wurde erst im Oktober verabschiedet, da kann man nicht nach drei Monaten volkswirtschaftliche Effekte erwarten“, sagte er.
„Erste Tendenzen werden eher im zweiten Halbjahr 2026 sichtbar werden. Entscheidend ist: Wenn im Dezember die für dieses Jahr geplanten Mittel überwiegend abgeflossen sind, ankommen und Wirkung entfalten – und zusätzlich private Investitionen entstehen –, dann kommen wir auf den Wachstumskurs, den wir brauchen“, so Christ.
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