Wer den Trainer des 1. FC Union Berlin nicht kennt, bekommt bei den Köpenickern offenbar eine persönliche Vorstellungsrunde. Nach seinem kuriosen Quiz-Patzer bei der RTL-Show „Wer wird Millionär?“ hat der Bundesligaklub aus der Hauptstadt den Kandidaten Noah Petrik zu einem Heimspiel eingeladen. Dort dürfte der 26-Jährige den Mann kennenlernen, dessen Name ihn bei Günther Jauch 1500 Euro kostete.

„Wir haben eine gute Aktion gemacht. Wir haben ihn eingeladen zu einem Union-Spiel gegen Köln. Ich glaube, er hat zugesagt, so können wir uns mal kennenlernen“, sagte Unions Trainer Mauro Lustrinelli beim Pay-TV-Sender Sky.

Die Berliner treffen sowohl am kommenden Dienstag im DFB-Pokal als auch am Sonntag darauf in der Bundesliga auf die Kölner. Die Einladung dürfte für das Heimspiel in der Liga gelten.

Kandidat tippte auf „Igor Spassikowski“

Ausgerechnet Lustrinelli war dem Quiz-Kandidaten zum Verhängnis geworden. Bei der 2.000-Euro-Frage wollte Jauch wissen, wer aktuell Cheftrainer des 1. FC Union Berlin ist. Petrik war ratlos und setzte auf seinen Telefon-Joker. Doch auch der vermeintliche Fußball-Experte wusste nicht weiter und lotste den Kandidaten zur falschen Antwort: Igor Spassikowski. Jauch versuchte noch, den Kandidaten von den anderen Jokern zu überzeugen: „Es wimmelt ja vor Jokern.“ Doch Petrik folgte dem Rat des Showmasters nicht und fiel damit auf 500 Euro zurück.

Günther Jauch konnte den Kandidaten auch nicht auf die Lustrinelli-Spur bringen

Union hatte den Quiz-Patzer bereits in den sozialen Medien mit Humor genommen. Bei Instagram veröffentlichten die Berliner einen Screenshot der Frage und präsentierten als vermeintlich richtige Antwort „Jimmy Sexyhexi“ – eine weitere der vier Auswahlmöglichkeiten.

„Viele Menschen haben mir das gestern Abend geschickt, heute reden alle darüber. Ich finde es lustig, auch die Namensvorschläge“, sagte Lustrinelli nach der Sendung zu Bild. Da seien schöne Ideen dabei: „Die Frage ist schwer, wenn man sich mit einem Thema gar nicht auskennt. Deshalb lade ich den Kandidaten herzlich ein, ein Spiel bei uns zu schauen und uns ein bisschen kennenzulernen.“

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