Skirennfahrerin Sofia Goggia hat kurz vor dem Start in die neue Weltcup-Saison dramatische Einblicke in ihren Gesundheitszustand gegeben. Sie sei sehr besorgt gewesen, da sie „wirklich starke neurologische Symptome“ gehabt habe, berichtete die Italienerin bei einem Medientermin im österreichischen Altenmarkt im Pongau.
Dann konkretisierte sie das: Die 33-Jährige berichtete, sie habe „gezittert“, phasenweise kaum Treppen steigen können und Probleme mit dem Sprechen gehabt – alles Folgen einer Viruserkrankung. Ausgestanden ist das längst noch nicht. Es gebe Tage, sagte die Speed-Spezialistin, an denen es ihr besser gehe, und andere, an denen sie sich wieder am Boden fühle.
Goggia hatte sich beim Training in Argentinien im September mit gleich zwei Viren infiziert und das Camp in Südamerika daraufhin abbrechen müssen. Den Saisonauftakt in Sölden am 24. und 25. Oktober wird die Abfahrts-Olympiasiegerin von 2018 auslassen und sich stattdessen darauf konzentrieren, wieder komplett gesund zu werden. Sie brauche noch Zeit, weil sie immer noch neurologische Beschwerden habe.
Die Italienerin gehört in den schnellen Disziplinen seit vielen Jahren zur Weltspitze, hatte aber auch immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen. Bei den Olympischen Winterspielen in diesem Jahr in Cortina d'Ampezzo gewann sie Bronze in der Abfahrt, vor vier Jahren in Peking war es Silber, in Pyeongchang vor acht Jahren Gold gewesen. Im vergangenen Weltcup-Winter holte sie die Gesamtwertung im Super-G.
Startet Hirscher in Sölden?
Am Start in Sölden könnte hingegen Marcel Hirscher sein. Der Österreicher, der inzwischen für die Niederlande fährt, berichtete kürzlich von seinem Trainingslager in Argentinien: „Die Bedingungen sind ein Traum. Ich glaube, ich habe noch nie so gut trainiert um diese Jahreszeit. Das Knie ist stabil, fühlt sich gut an.“
Schon 2024 feierte der achtmalige Gesamtweltcupsieger nach mehr als fünf Jahren ein Comeback, wurde wenige Wochen später von einem Kreuzbandriss aber wieder ausgebremst. Tagelang war damals spekuliert worden, ob er bereits bei der Saisoneröffnung auf dem Söldener Rettenbachferner dabei ist. Genau wie einst liegt dort auch diesmal eine Wildcard für den Routinier bereit.
Haftungsausschluss: Das Urheberrecht dieses Artikels liegt bei seinem ursprünglichen Autor. Der Zweck dieses Artikels besteht in der erneuten Veröffentlichung zu ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Sollten dennoch Verstöße vorliegen, nehmen Sie bitte umgehend Kontakt mit uns auf. Korrektur Oder wir werden Maßnahmen zur Löschung ergreifen. Danke