Es ist das dritte Spiel von Jürgen Klopp als Bundestrainer. Nach dem Remis in den Niederlanden und der Niederlage gegen Griechenland soll in der Nations League gegen Serbien (hier geht es zum Liveticker) der erste Sieg her.
Die Partie wird vom ZDF übertragen und wie gewohnt vom Experten-Duo Per Mertesacker und Christoph Kramer begleitet. Doch das Spiel gegen Serbien ist der letzte gemeinsame Auftritt der ehemaligen Nationalspieler in dieser Funktion vor der Kamera. Mertesacker übernimmt ab dem kommenden Januar beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) den Posten des Geschäftsführers Sport.
Mertesacker war seit September 2020 beim ZDF, feierte beim 1:1 gegen Spanien am 3. September sein Debüt und trat die Nachfolge von Oliver Kahn an. Kramer arbeitet bereits seit 2018 für den TV-Sender.
Ab Januar ist Mertesacker (l.) Jürgen Klopps ChefVor dem Spiel gegen Serbien äußerte sich Mertesacker über seine zukünftige Aufgabe beim DFB. „Die Aufgabe ist sehr groß. Ich habe Respekt vor der Aufgabe. Aber ich habe unglaubliche Lust, nach Deutschland zurückzukommen und für den deutschen Fußball verantwortlich zu sein“, sagte Mertesacker. Das habe er sich aufgebaut: „Über meine Karriere und über meinen Weg im Ausland. Mich freut es sehr, dass ich das Vertrauen bekommen habe, wieder etwas aufzubauen.“
„Er hat einen Werkzeugkasten, der Freude macht“
Kramer, der zusammen mit Mertesacker 2014 Weltmeister wurde, traut ihm die Rolle zu und verwies auf Mertesackers Rolle beim FC Arsenal, wo er verantwortlich für die komplette Jugendabteilung war. „Was er bei Arsenal gemacht hat, war schon beeindruckend. Ich durfte ein Praktikum bei ihm machen. Wir haben in letzter Zeit so viel wie nie telefoniert. Man merkt, dass er aktuell viel Zeit hat“, sagte Kramer. Er habe eine tiefe Verbundenheit zum deutschen Fußball: „Er ist fleißig – etwas, das bei einem Ex-Profi nicht immer der Fall ist. Er hat einen Werkzeugkasten, der Freude macht.“
Klopp brachte es auf den Punkt: „Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Per. Ich habe ihn mit ‚Chef’ begrüßt. Ich glaube, dass er ab Januar mein Chef wird.“
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