Jürgen Klopp muss für das Nations-League-Spiel gegen Griechenland am Sonntag (20.45 Uhr, im WELT-Liveticker) und für die gesamte weitere Länderspielpause ohne Kai Havertz und Jamal Musiala planen. Beide Spieler reisen verletzt vorzeitig von der Nationalmannschaft ab. Das gab der DFB am Freitagvormittag bekannt.

Havertz stand beim 1:1 in den Niederlanden in der Startelf, fasste sich aber nach rund einer halben Stunde an den Oberschenkel. Er musste ausgewechselt werden, Younes Ebnoutalib kam im Sturm als Ersatz zu seinem DFB-Debüt. Die Diagnose bei Havertz: eine Muskelzerrung.

Musiala musste schon vor Anpfiff ersetzt werden. Er verletzte sich beim Aufwärmen. Wie der DFB bekanntgab, zog sich der Star des FC Bayern einen Muskelfaserriss im rechten Oberschenkel zu. Er fällt damit mehrere Wochen aus. Nadiem Amiri übernahm Musialas Platz in der Startelf.

Burkardt und Wirtz rücken vorzeitig nach

Bundestrainer Jürgen Klopp hatte schon am Donnerstagabend bestätigt, dass Musialas kurzfristiger Ausfall nichts mit seiner neurologischen Dysfunktion mit temporären Absencen zu tun hat, die in der Saisonvorbereitung zu zwei Zusammenbrüchen geführt hatte. „Es ist keine gute Nachricht, aber irgendwie auch ’ne gute Nachricht, weil das eine normale Fußballverletzung ist“, sagte Klopp bei RTL.

Havertz und Musiala gehörten zum ersten Block des von Klopp zweigeteilten 44-Mann-Kaders. Bei Musiala war geplant, dass er auch nach den ersten beiden von vier Spielen, wenn ein Großteil des Kaders ausgetauscht wird, beim Team bleibt. Für Havertz und Musiala rücken Jonathan Burkardt von Eintracht Frankfurt und Florian Wirtz vom FC Liverpool vorzeitig nach. Beide waren eigentlich erst für den zweiten Block in dieser Länderspielpause vorgesehen.

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