Das Minimalziel ist erreicht, jetzt wollen die deutschen Basketballerinnen bei der Heim-WM mehr. Nach dem Kantersieg gegen Mali (83:58) geht das deutsche Team am Dienstag (20.45 Uhr/Magentasport) mit großer Zuversicht in das Play-In-Spiel gegen Südkorea.
„Wir haben unser Selbstvertrauen gefunden“, sagte Bundestrainer Olaf Lange. „Im ersten Spiel gegen Spanien waren da noch viele Zweifel. Aber durch die Siege gegen Japan und Mali haben wir unseren Glauben gefunden und glauben mehr an unsere Stärken.“
Steigerung von Spiel zu Spiel: Olaf Lange kann zufrieden seinZum Auftakt hatte Deutschland gegen den EM-Zweiten Spanien mit 30 Punkten Unterschied verloren. Danach folgten aber zwei klare Siege gegen Japan und Mali, sodass die Gastgeberinnen die Vorrunde als Zweiter hinter Medaillenkandidat Spanien abschlossen.
Klarer Sieg im März
Gegen Südkorea geht es jetzt in der Berliner Uber Arena um das Ticket für das Viertelfinale, wo am Donnerstag Europameister Belgien wartet. Bei der für Deutschland eigentlich bedeutungslosen WM-Qualifikation in Lyon im März gewann die DBB-Auswahl gegen die Asiatinnen klar mit 76:49.
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Basketball WM_Koop-BannerDoch dieses Mal erwartet Lange ein anderes Spiel. „Südkorea ist eine gute Mannschaft, sie spielen besser als in Lyon“, sagte der Bundestrainer, der aber volles Vertrauen in sein Team hat. „Wir sind auch besser. Und wir nehmen mit, dass wir uns bei der WM in jedem Spiel gesteigert haben.“
Dass es das vierte Spiel in fünf Tagen ist, sei schon eine Herausforderung, räumte Lange ein. „Die WM ist ein Survival of the Fittest“, sagte der Nationalcoach. Doch seine Spielerinnen fühlen sich trotz der hohen Belastung bereit für das Spiel gegen Südkorea. „Wir alle haben so Bock, vor dieser Kulisse zu spielen, dass wir gar nicht groß darüber nachdenken, wie müde wir sind“, sagte Kapitänin Marie Gülich.
Frieda Bühner im Kampf gegen Malis Rokia DoumbiaEine Einschätzung, die auch Dennis Schröder teilte. Der Welt- und Europameister war beim Spiel gegen Mali unter den 12.500 Fans in der Halle und meinte: „Das erste Spiel war nicht so gut. Das zweite Spiel haben sie deutlich gewonnen. Und jetzt im dritten Spiel dominieren sie auch. Du willst in dem Turnier von Spiel zu Spiel immer besser werden – und das tun sie.“
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