Hertha BSC hat dank Top-Joker Oluwaseun Adewumi den Spitzenrang in der Zweiten Liga übernommen. Der 21-Jährige traf beim 2:1 (1:1) der Berliner gegen den 1. FC Magdeburg zum dritten Mal in Serie als Einwechselspieler und verhalf seinem Klub somit zur ersten Tabellenführung seit dem Bundesliga-Abstieg vor drei Jahren. Herthas Paul Seguin (62.) und der Magdeburger Tobias Müller (73.) sahen nach Fouls jeweils die Gelb-Rote Karte.

Kapitän Josip Brekalo (10. Minute) hatte vor der beachtlichen Kulisse von 60.569 Zuschauern die Berliner in Führung gebracht. Falko Michel (30.) glich für die Gäste aus. Doch Adewumi (47.) stand nur zwei Minuten nach seiner Einwechslung zur zweiten Hälfte genau richtig und schob zum 2:1 ein. Die Berliner zogen am 1. FC Nürnberg auf Platz eins vorbei. Magdeburg verpasste den Anschluss an die Spitzengruppe.

Herthas ganzes Selbstvertrauen spiegelte sich im Führungstor wider. Kevin Sessa ließ sich auf der rechten Außenbahn von Magdeburger Rempeleien nicht beeindrucken. Sein Zuspiel fand über Soufian Gouram letztlich Torschütze Brekalo.

Magdeburg hatte offensiv zunächst wenig zu bieten. Umso überraschender fiel der Ausgleich. Die Hertha zeigte durch Adewumi aber Comeback-Qualitäten und feierte den vierten Sieg im vierten Spiel, der am Ende aber noch einmal wackelte, weil Magdeburg mit aller Macht auf den Ausgleich drückte. Doch Herthas Defensive hielt.

Braunschweig kassiert die nächste Niederlage

Der Abwärtstrend von Eintracht Braunschweig geht derweil weiter. Die Eintracht unterlag im Niedersachsen-Duell beim VfL Osnabrück 1:3 (0:0) und hat nun vier Pflichtspiele nacheinander verloren.

Vor 15.741 Zuschauern trafen Daniel Kofi Kyereh (52. Minute), Bjarke Jacobsen (76.) und Robin Meißner (80.) für den Aufsteiger. Yann Sturm gelang nur noch der Anschlusstreffer für Braunschweig (88.).

Heidenheim setzt sich oben fest

Mit dem ersten Erfolg ohne Gegentor in dieser Saison hat sich Absteiger 1. FC Heidenheim in die Spitzengruppe geschoben. Die diesmal defensiv sattelfeste Mannschaft von Trainer Frank Schmidt feierte nach zuvor torreichen Auftritten beim 1:0 (1:0) in Fürth ihren dritten Sieg in dieser Spielzeit und verbesserte sich nach dem vierten Spieltag auf den dritten Tabellenplatz.

Die Fürther waren bei ihrer zweiten Niederlage im Abschluss nicht zwingend genug. Vor 12.789 Zuschauern bei herrlichem Wetter erzielte der Heidenheimer Budu Siwsiwadse schon in der 12. Minute das Tor des Tages.

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