Schalke denkt über einen Ausbau der Veltins-Arena nach. „Bild“ kennt spannende Details zum Mega-Plan. Der würde im wahrsten Sinne komplett durch die Decke gehen.
Schon jetzt gehört die „Donnerhalle“ zu den imposantesten Stadien Deutschlands. Die 62.271 Plätze sind fast immer ausverkauft. Deshalb diskutiert der Klub nun über eine signifikante Vergrößerung. Und so „einfach“ soll es gehen: Dach ab, dritter Zuschauerrang drauf.
Allein der Ursprung der Idee ist positiv bekloppt: Sie entstand überhaupt erst, weil Steven Wilbrenninck, der Bauleiter des damaligen Generalunternehmers „HBM“, kürzlich beim 25-Jahre-Jubiläum der Arena berichtete, dass ein dritter Rang bautechnisch möglich wäre. Vorstandsboss Matthias Tillmann sagte zu den „Ruhr Nachrichten“, der Bauleiter habe ‚beinah verträumt‘ davon erzählt.
Die Arena ist seit 2001 die Heimat des FC SchalkeDer Traum kann Wirklichkeit werden! Dach weg, Sitzplätze darauf sind keine Spinnerei. Schalke will die Arena wirklich irgendwann auf spektakuläre Weise ausbauen. Im besten Fall soll Schalke das größte Stadion Deutschlands bekommen.
„Klub ist nicht in der Situation, solch große Projekte umzusetzen“
Tillmann erklärt zu „Bild“: „Wir beschäftigen uns permanent mit der Entwicklung der Veltins-Arena. Dabei geht es einerseits um die kurzfristige Perspektive. Das sind Themen, die wir planbar angehen können – Hospitality-Bereiche modernisieren, die Digitalisierung vorantreiben und vieles mehr. Andererseits diskutieren wir auch langfristige Visionen. Wie soll das Stadionerlebnis 2030 und darüber hinaus aussehen? Im Rahmen einer 25-Jahres-Feier, die wir zum Jubiläum der Arena abgehalten haben, brachte der damalige Bauleiter der Arena in einer Talkrunde den Gedanken eines dritten Rangs auf. Auch wenn das vielleicht nie zu realisieren ist, hilft es, über Visionen dieser Art zu sprechen, denn nur dann kann man Großes schaffen – die Veltins-Arena ist der beste Beweis dafür.“
Matthias Tillmann (l.9 mit Schalkes Sportvorstand Frank BaumannSchalke im Größenwahn vergangener Tage? Mitnichten. Seit Jahren wollen mehr Fans ins Stadion als möglich. Was passieren muss, damit der XXL-Ausbau tatsächlich Realität wird? Tillmann: „Das kann man aktuell nicht seriös bewerten. Noch einmal: Das ist nicht mehr als ein sehr loses Gedankenspiel. Der Verein ist derzeit nicht in der Situation, solch große Projekte umzusetzen. Das kann sich in einigen Jahren ändern, und dann müssen wir vorbereitet sein.“
Jetzt schaut Schalke, ob die Idee umsetzbar ist und was sie kosten würde. Für konkrete Zahlen und Daten ist es noch zu früh. Doch allein die Tatsache, dass Schalke tatsächlich darüber nachdenkt, ist ein Knaller.
Der Artikel wurde für das Sport-Kompetenzcenter ( WELT , SPORT BILD , BILD) verfasst und zuerst in BILD veröffentlicht.
Haftungsausschluss: Das Urheberrecht dieses Artikels liegt bei seinem ursprünglichen Autor. Der Zweck dieses Artikels besteht in der erneuten Veröffentlichung zu ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Sollten dennoch Verstöße vorliegen, nehmen Sie bitte umgehend Kontakt mit uns auf. Korrektur Oder wir werden Maßnahmen zur Löschung ergreifen. Danke