Das deutsche Team lag klar auf Gold-Kurs, als Rekordreiterin Isabell Werth als Letzte des Dressur-Quartetts ihren Auftritt vor heimischer Kulisse hatte. Die achtmalige Olympiasiegerin aber machte es spannend – zwischenzeitlich war das Zittern wegen mehrerer kleiner Patzer groß. Am Ende aber sicherte Werth der deutschen Mannschaft bei den Weltmeisterschaften von Aachen den Titel.

Für einen vielversprechenden Start hatte am Dienstag bereits Debütant Raphael Netz gesorgt. Mit seinem ersten WM-Auftritt brachte der 27-Jährige das deutsche Team mit seinem Pferd Camelot in Führung. Anschließend zeigte Team-Olympiasieger Frederic Wandres mit Bluetooth die beste Prüfung des ersten Tages und baute die Führung des deutschen Teams aus.

Am Mittwoch lieferten dann auch Katharina Hemmer und ihr Denoix als drittes deutsches Paar eine Spitzenleistung ab – der Vorsprung wuchs weiter, sodass Schlussreiterin Werth mit einem Vorsprung von mehr als vier Prozentpunkten ins Viereck ritt.

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