Nach dem Testspiel gegen den französischen Fußball-Erstligisten OSC Lille gibt es Sorgen beim Hamburger SV um Albert Grönbaek. Der Däne musste beim 2:2 der Hamburger im Volksparkstadion nach 54 Minuten ausgewechselt werden. Der Mittelfeldspieler war bei einem Schuss geblockt worden und verletzte sich dabei am linken Knie. Gestützt von Betreuern und humpelnd wurde er in die Kabine gebracht.
Die Partie lief über dreimal 45 Minuten. Die Gäste waren nach einem Fehler von HSV-Verteidiger Jordan Torunarigha durch Hakan Haraldsson (5. Minute) in Führung gegangen. Rayan Philippe (97.) glich für den Bundesligisten mit einem schönen direkten Freistoß aus. Otto Stange (114.) sorgte für die Führung durch einen verwandelten Foulelfmeter. Kurz vor dem Ende glich Soriba Diaoune (127.) noch für die Franzosen aus.
Grönbaek seit diesem Sommer fest beim HSV
Im Vordergrund standen aber Grönbaek und seine Verletzung. Ein längerer Ausfall wäre für den HSV und ihn bitter. Der 25-Jährige war in der Rückrunde von Stade Rennes ausgeliehen worden. Allerdings hatte er immer wieder mit Verletzungen zu tun, überzeugte bei den wenigen Einsätzen dennoch. Der HSV verpflichtete ihn zur neuen Saison fest. Im Mittelfeld der Hamburger gilt er als gesetzt.
HSV will noch nachlegen
Der Hamburger SV schaut bei der Suche nach einem Nachfolger für Luka Vuskovic einem Medienbericht zufolge genauer auf einen früheren Bundesliga-Profi des VfL Wolfsburg. Wie das „Hamburger Abendblatt“ schreibt, ist der belgische Innenverteidiger Sebastiaan Bornauw einer von drei bis vier Profis, mit denen sich der Fußball-Bundesligist intensiver beschäftige.
Der 27-Jährige, der 140 Bundesligapartien für den 1. FC Köln und den VfL absolvierte, steht aktuell bei dem vom deutschen Trainer Daniel Farke betreuten Premier-League-Club Leeds United unter Vertrag. Dorthin war der Abwehrspieler im vergangenen Jahr gewechselt und hat noch einen Vertrag bis 2029. In seiner Premierensaison kam Bornauw aber nur auf zwölf Einsätze.
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