Es ist wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis Jürgen Klopp seinen Vertrag als Bundestrainer unterschreibt. Vor dem WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien (21 Uhr, ZDF, MagentaTV und im Liveticker bei WELT) ließ auch der 59-Jährige keinen Zweifel daran.
„Es ist nichts final“, sagte Klopp. Alle Gespräche gingen aber in diese Richtung: „Ich habe eine Einigung und eine Regelung mit Red Bull gefunden. Eine großzügige Regelung, wenn man so will. Der Sache steht praktisch nichts mehr im Wege.“
Klopps Aufgabe ist klar: Er soll die deutsche Nationalmannschaft nach drei blamablen Weltmeisterschaften in Folge wiederbeleben. Mats Hummels hat beim BVB mehrere Jahre unter Klopp gespielt und kennt die Fähigkeiten des designierten Bundestrainers.
Die DFB-Spitze ist zu einem Treffen mit Jürgen Klopp nach New York gereist. Auch sein Gehalt als möglicher Bundestrainer wird dabei Thema sein. Die bisher diskutierten Summen seien für den Fall, dass Klopp als Bundestrainer Erfolg habe, „sogar noch gering“, sagt Jens Lehmann.„Ich glaube, dass sich das sehr, sehr schnell zum Guten wenden kann. Wir haben sehr gute Spieler im Land. Wir haben einen sehr guten hoffentlich Bald-Nationaltrainer“, sagte Hummels bei MagentaTV und verknüpfte sein Lob für Klopp mit einer subtilen Kritik an Julian Nagelsmann, der nach dem blamablen Ausscheiden gegen Paraguay im Sechzehntelfinale entlassen worden war: „Der Erfolg steht und fällt am Ende am meisten mit dem Trainer. Das ist die wichtigste Personalie im Fußball. Ich bin echt zuversichtlich, dass wir in Zukunft deutlich besser werden. Es muss mit das Schlimmste sein, was dir im Fußball passieren kann, im Viertelfinale auf Deutschland zu treffen. Da müssen wir wieder hinkommen.“
Hummels glaubt an Klopps Begeisterungsfähigkeit
Hummels ist zuversichtlich, dass Deutschland unter Klopp schon bald genau dort wieder landen wird: „Ich weiß, wie es ist, unter und für Jürgen Klopp zu spielen. Ich weiß, wie er eine Mannschaft, Fans und auf Nationalmannschaftsebene dann auch ein Land begeistern kann.“ Seit 2018 habe es rund um die Nationalmannschaft fast ausschließlich Enttäuschung gegeben: „Darauf kann man aufbauen und eine neue Euphorie entfachen. Ich habe das Gefühl, dass jetzt eine neue, größer werdende Leidenschaft für die Nationalmannschaft entstehen kann.“
Haftungsausschluss: Das Urheberrecht dieses Artikels liegt bei seinem ursprünglichen Autor. Der Zweck dieses Artikels besteht in der erneuten Veröffentlichung zu ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Sollten dennoch Verstöße vorliegen, nehmen Sie bitte umgehend Kontakt mit uns auf. Korrektur Oder wir werden Maßnahmen zur Löschung ergreifen. Danke