Der ehemalige Fußball-Weltmeister Bastian Schweinsteiger hat die letzte Live-Übertragung der ARD bei dieser WM mit einem eigenwilligen Vergleich eröffnet und ist kurzzeitig in den Reitsport eingetaucht.
Als der 41-Jährige von Moderatorin Esther Sedlaczek auf die bisher teilweise wenig dominanten Leistungen der Halbfinalisten Argentinien und England angesprochen wurde, antwortete Schweinsteiger: „Man muss echt bei beiden sagen: Ein gutes Pferd springt nur so hoch, wie es muss.“
Direkt im Anschluss und ungefragt fügte der Experte vor dem Halbfinale der beiden Teams in Atlanta an: „Du machst das ja ganz anders bei den Sendungen. Du schwebst ja über diese Balken wie der Ludger Beerbaum früher. So gehst Du durch die Sendung, das haben die beiden jetzt nicht geschafft, liebe Esther.“
Der Springreiter Beerbaum gewann bei den Olympischen Spielen 1988, 1992, 1996 und 2000 jeweils die Goldmedaille.
„Also, Deine Bildsprache ist wunderschön“
Sedlaczek, die wie gewohnt auf der Pressetribüne direkt neben Schweinsteiger saß, grinste zunächst etwas verlegen in die Kamera und antwortete dann: „Also, Deine Bildsprache ist wunderschön.“
Wenig später zeigte sich Schweinsteiger noch einmal schlagfertig, doch selbst wenn er den Gag vorbereitet hatte, saß dieser. „Dein Tipp für das Spiel, Basti?“, fragte Sedlaczek. Der Weltmeister von 2014 antwortete: „7:1. Ist ja ein WM-Halbfinale.“
Gut in Form, der Mann. Zumal er sich auch noch zu einem echten Tipp bewegen ließ. „Elfmeterschießen“, prophezeite Schweinsteiger, „und dann gewinnt Argentinien.“
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