Die organisierte Fanszene des SC Freiburg muss ihre geplante Choreografie für das Europa-League-Endspiel in Istanbul gegen Aston Villa (21 Uhr, RTL und im Liveticker bei WELT) aufgrund behördlicher Entscheidungen anpassen. In einem Instagram-Beitrag beziehen die Fans Stellung und erheben Vorwürfe gegen die Behörden.
„Unsere Choreo kann unter den gegebenen Umständen nicht in der ursprünglich geplanten Form gezeigt werden. Grund hierfür sind behördliche Entscheidungen im von der Uefa ausgewählten Austragungsland sowie Einschränkungen üblicher fankultureller Stilmittel.“
Weiter wird geschrieben: „Die ständig wechselnde Argumentation reicht von fadenscheinigen Sicherheitsbedenken, die bei Choreos der Heimszene nicht zu existieren scheinen, bis zu unerwünschten Sichteinschränkungen der VIP-Plätze im Mittelrang unserer Kurve. Auch darüber hinaus sind die heutigen Rahmenbedingungen weit entfernt von unseren Vorstellungen einer bunten und lautstarken Fankultur.“
Nach Informationen der Bild soll es sich bei dem verbotenen Material um ein großes Banner, das den Mittelrang zieren sollte, handeln. Diese Position des Banners haben die Behörden in dieser Größe nicht zugelassen. Der Grund: Aus ihrer Sicht können dabei mehrere Sicherheitsvorkehrungen nicht eingehalten werden. Im Mittelrang befinden sich VIP-Plätze, auf denen bei der ursprünglich geplanten Variante die Sicht wohl eingeschränkt gewesen wäre.
Beim Gegner, der im Finale Heimrecht genießt und dessen Fans auf der nördlichen Hintertortribüne sitzen und stehen werden, gibt es diese VIP-Plätze aufgrund der Architektur des Stadions nicht.
Trotz des Krachs mit den Behörden hat sich die Fanszene dazu entschieden, die Choreo in einer abgespeckten Variante durchzuführen. „Trotz alledem – jetzt zählt es auf dem Platz und den Rängen: Voran Freiburg – Wir holen den Pokal“, heißt es in ihrem Statement.
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