Nach dem Sturz eines Fans von Fußball-Drittligist Hansa Rostock während der Partie beim 1. FC Saarbrücken hat die Polizei Spekulationen dementiert, dass der Mann gestorben sei. Der schwer verletzte Mann werde weiter im Krankenhaus behandelt, teilte eine Mitarbeiterin der Behörde im Saarland auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit.
Hansa äußerte sich in einem Statement auf Instagram zum Zustand des Mannes. Demnach wurde der Fan noch am Vorabend operiert. Aktuell befinde er sich weiterhin in einem kritischen Zustand. „Der F.C. Hansa steht in Gedanken weiterhin fest an der Seite unseres Fans, der beim gestrigen Auswärtsspiel in Saarbrücken schwer verunglückt ist“, teilte der Klub weiter mit.
Die Polizei hatte auf Anfrage der „Saarbrücker Zeitung“ klargestellt, dass der kritische Gesundheitszustand des Fans „nach wie vor unverändert“ sei. Demzufolge stürzte der Mann während der Partie am Samstag, die aus Rostocker Sicht 4:3 endete, etliche Meter von einer Tribüne in die Tiefe. Die „Bild“ berichtete von einem Sturz aus einer Höhe von zwölf Metern.
Sturz ereignete sich kurz vor Spielende
Der Mann habe dabei lebensgefährliche Verletzungen, unter anderem am Kopf, erlitten. Im Internet gab es offenbar Gerüchte, dass der Anhänger des Ostsee-Klubs verstorben sein soll. Der Klub appellierte, keine Gerüchte zu verbreiten. Saarbrückens Philip Fahrner berichtete nach dem Spiel, gesehen zu haben, wie der Fan geschubst worden sei. Dies dementierte Hansa Rostock aber.
Laut Polizei ereignete sich der tragische Vorfall im Ludwigsparkstadion kurz vor Spielende. Nach dem Vorfall ermittelt die Polizei zur Ursache des Sturzes.
Zuvor war offenbar eine Rakete aus dem Gästeblock auf die Saarbrücker Tribüne geflogen. Danach kam es zu gegenseitigen Provokationen zwischen beiden Fanlagern, wie „Bild“ berichtete. Im Zuge dessen kletterte der Hansa-Anhänger seitlich über den Zaun und stürzte.
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