Eintracht Frankfurt hat die letzte Chance verspielt, in der kommenden Saison im Europapokal zu spielen. Das Team kam nur zu einem schmeichelhaften 2:2 gegen den VfB Stuttgart und beendet die Bundesligasaison auf dem achten Tabellenplatz. Zu wenig für die eigenen Ansprüche des Klubs, der vor zwei Jahren noch in der Champions League spielte.

Ausgerechnet Jonathan Burkardt sorgte mit zwei verwandelten Elfmetern dafür, dass die Eintracht die Saison wenigstens nicht mit einer Niederlage beendete. Der Stürmer hatte beim Spiel in Dortmund seinen Trainer Albert Riera beleidigt. Nach Informationen der Bild wurde Burkardt mit einer Strafe in Höhe von 20.000 Euro belegt.

Albert Riera – die Partie gegen Stuttgart war wohl seine letzte als Eintracht-Coach

Die Beleidigung war der Tiefpunkt im Verhältnis zwischen dem Trainer und der Mannschaft. Es gilt als sicher, dass das Spiel gegen Stuttgart das letzte als Eintracht-Trainer war, obwohl sein Vertrag bis 2028 läuft. Darauf angesprochen, sagte er vor dem Stuttgart-Spiel: „Darüber habe ich noch keine halbe Sekunde nachgedacht. Meine Sorge gilt morgen Stuttgart und den Fans, die hinter uns stehen werden. Das ist meine Sorge, die einzige, und die drei Punkte. Danach habe ich einen fantastischen Sommer vor mir, der auf mich wartet, wahrscheinlich auf Mallorca.“

16 Punkte aus 15 Spielen sind zu wenig für die Eintracht

Die Statistik spricht klar gegen Riera, der in Frankfurt vor allem durch markige Sprüche und fragwürdige Pressekonferenzen aufgefallen ist. Seit seinem Amtsantritt im vergangenen Februar gewann er nur vier Spiele in der Bundesliga. Bei vier Unentschieden verlor sein Team fünf Partien – 16 Punkte aus 14 Spielen sind eine magere Ausbeute.

Das sehen auch die Frankfurter Fans offensichtlich so. Kurz vor dem Ende des Spiels gegen Stuttgart entrollten sie in der Fankurve ein riesiges Banner mit der Aufschrift: „Danke für nichts, Alberto.“

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