Der FC Energie Cottbus kehrt nach zwölf Jahren in die zweite Fußball-Bundesliga zurück. Am 38. und letzten Spieltag der dritten Liga gewannen die Lausitzer mit 1:0 (1:0) bei Jahn Regensburg und sicherten den zweiten Platz, der hinter Meister VfL Osnabrück zum direkten Aufstieg berechtigt.
Die Relegation gegen den 16. der 2. Liga bestreitet Rot-Weiss Essen. Die Mannschaft von Trainer Uwe Koschinat kam zu einem späten 3:2 (2:2)-Erfolg beim SSV Ulm und verdrängte den MSV Duisburg vom Relegationsplatz. Ben Vincent Hüning war für Essen der Matchwinner in der Nachspielzeit. Der MSV kam über ein 1:1 (0:0) gegen Viktoria Köln dagegen nicht hinaus. „Was hier los ist, unglaublich“, sagte Essnes Torben Müsel bei MagentaSport und meinte zu den bevorstehenden zwei Relegationsspielen gegen den Drittletzten der 2. Bundesliga: „Wir haben jetzt noch zwei Spiele, können es wirklich schaffen. Wir müssen Vollgas geben und uns nochmal zusammenraufen.“
Rot-Weiss Essen rückt am letzten Spieltag auf den Relegationsplatz vorAngefeuert von rund 8.000 mitgereisten Anhängern unter den 15.210 Zuschauern im ausverkauften Regensburger Jahnstadion dominierte Cottbus das Spiel und ging nach 28 Minuten durch einen sehenswerten Schuss von Jannis Boziaris in Führung.
Anschließend gab es eine Drangphase der Gastgeber, ehe Cottbus nach dem Seitenwechsel wieder überlegener war. Allerdings versuchten die Oberpfälzer bis zum Ende, den Ausgleich zu erzielen. Letztendlich konnten sie die Aufstiegsfeier der Lausitzer nicht mehr verhindern. Energie-Torhüter Marius Funk hielt in der Nachspielzeit sogar noch einen Elfmeter von Florian Dietz.
„Die ganze Saison für diesen Moment gearbeitet.“
„Wir haben die gesamte Saison für diesen Moment gearbeitet. Wir haben es geschafft, wir sind zurück in der zweiten Liga. Wir werden in den kommenden Wochen erleben, was dieser Aufstieg für die Stadt und die Region bedeutet“, sagte der Cottbuser Tolcay Cigerci, der zum besten Spieler der Drittliga-Saison gewählt worden war.
„Ich musste nach dem Abpfiff eine Viertelstunde weinen, der ganze Druck ist abgefallen. Jetzt wird nur noch gefeiert. Ich glaube, ich rede gerade auch nur dummes Zeug, aber es einfach alles so wunderbar. Die Region hat sich den Aufstieg mehr als verdient. Wir wussten, dass wir mit unserem privilegiertem Leben ein Stück weit in der Verantwortung standen“, sagte Mittelfeldspieler Axel Borgmann.
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