Nur wenige Wochen vor dem Start der Fußball-WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko (11. Juni bis 19. Juli) wachsen die Sorgen um das legendäre Aztekenstadion in Mexiko-Stadt. Der Grund: Das riesige Stadion soll absinken – und jetzt bröckelt sogar Beton von den Tribünen.
Videos von Montag aus dem Viertelfinale der heimischen Liga zwischen Club América und Pumas UNAM lassen die Alarmglocken läuten: Auf den Aufnahmen sind lose Betonstücke zu sehen – teilweise in frisch renovierten Bereichen wie den Tribünen. Ein Zuschauer hebt ein abgebrochenes Stück auf und sagt: „Ich habe ein Souvenir vom Spiel.“
Ein Zuschauer hält auf der Tribüne des Aztekenstadions einen Betonbrocken in der HandIm Aztekenstadion soll am 11. Juni das WM-Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika stattfinden. Insgesamt sind fünf Partien geplant, darunter auch ein Achtelfinale. 72.766 Zuschauern finden in dem legendären Stadion Platz, das historische Momente wie Pelés WM-Titel, Maradonas „Hand Gottes“ und dessen „Jahrhunderttor“ erlebte.
Mexico-City wurde auf einem ehemaligen Seebett erbaut
Doch nicht nur bröckelnde Tribünen machen Sorgen. Wie unter anderem die „Sun“ berichtet, tat sich im März in der Nähe des Stadions ein riesiges Erdloch auf – ein LKW soll darin steckengeblieben sein und musste geborgen werden.
Mexiko City gilt als eine der am schnellsten absinkenden Metropolen der Welt. Teile der Stadt verlieren laut Experten jedes Jahr bis zu 24 Zentimeter an Höhe. Die Millionen-Metropole wurde auf einem ehemaligen Seebett erbaut. Über Jahrzehnte wurden enorme Mengen Grundwasser abgepumpt – gleichzeitig wuchs die Stadt enorm, immer mehr Gewicht drückt auf den Boden. Viele Denkmäler und ältere Gebäude stehen inzwischen sichtbar schief.
Jetzt ist sogar die Nasa im Einsatz. Mit Satelliten-Technik beobachten die US-Weltraumforscher kleinste Bewegungen im Untergrund – auch rund um das Aztekenstadion.
Noch ist unklar, ob die Schäden am Stadion direkt mit dem Absinken zusammenhängen. Offizielle Stellungnahmen von Behörden oder Stadionbetreibern gibt es bisher nicht. Die Organisatoren geben sich dennoch optimistisch und versprechen: Das Stadion wird rechtzeitig zur WM bereit sein. Hinter den Kulissen laufen bereits Prüfungen zur Stabilität.
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