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Ganz nah lagen Freude und Trauer bei Hansi Flick beieinander: Am Sonntag wurde der Tod seines Vaters bekannt. Stunden später holte er mit dem FC Barcelona die Meisterschaft.

Hansi Flick erlebte am Sonntagabend ein wahres Wechselbad der Gefühle. Der deutsche Trainer des FC Barcelona konnte am 35. Spieltag seine zweite Meisterschaft mit den Katalanen feiern. Nach dem 2:0 im „Clasico“ gegen den Verfolger und Erzrivalen Real Madrid ist Barca für die Madrilenen nicht mehr einzuholen.

Doch nach Feiern war Flick nur sehr eingeschränkt zumute. Bei dem früheren Bundestrainer lagen Freude und Leid an diesem Tag sehr eng beieinander: Nur wenige Stunden vor dem Spiel war bekannt geworden, dass Flicks Vater gestorben ist. Der Verein gab dies am Sonntag auf X bekannt.

„Der FC Barcelona und die ganze blaugrana Familie möchten Hansi Flick unser Beileid zum Tod seines Vaters aussprechen. Wir teilen deinen Schmerz und stehen dir und deiner Familie in diesem schweren Moment bei“, hieß es auf dem Barca-Account.

Hansi Flicks Vater förderte und forderte

Trotz des schweren Schicksalsschlags entschied sich Flick dafür, in dem wichtigen Spiel an der Seitenlinie zu stehen. Barca benötigte gegen Real mindestens ein Unentschieden, um die Meisterschaft in La Liga vorzeitig klarzumachen. Vor dem Anpfiff gab es eine Schweigeminute für Flicks Vater. Der Barcelona-Trainer wurde von den Fans mit Sprechchören gefeiert, auch Spieler des Gegners trösteten ihn. Real Madrid sprach Flick zudem auf seiner Website sein Beileid aus.

Flick hatte 2022 – damals noch als Bundestrainer – in einem Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“ über die Beziehung zu seinem Vater gesprochen. „Ich bin meinem Vater sehr dankbar für alles, was er mir ermöglicht hat, und ich weiß ja auch, wie das gemeint war. Aber es war nicht immer leicht“, sagte er.

Sein Vater habe ihn stark gefördert, schrieb der 61-Jährige in seiner Autobiografie, berichtet aber auch von Konflikten: „Mein Vater nahm Niederlagen und Fehler zu dieser Zeit oftmals persönlich und ließ mich das auch spüren. Damals habe ich darunter gelitten, wobei ich meinen Eltern und vor allem meinem Vater nie einen Vorwurf machen würde.“

Quellen: FC Barcelona, Real Madrid, „Süddeutsche Zeitung“

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